News [Handball] 24.03.2025 - 13:04 Uhr
Kollektivversagen auf ganzer Linie
Mainzerinnen mit verdienter 36:28 (22:16) Niederlage im Auswärtsspiel gegen Solingen-Gräfrath

Der Auftritt der Meenzer Dynamites am 22. Spieltag gehört in die Kategorie „abhaken und aufarbeiten, um die notwendigen Rückschlüsse daraus zu ziehen.“ Trainerin Ilka Fickinger bringt es kurz und bündig zum Ausdruck: „leider fanden wir nie zu 100 % ins Spiel und leisteten uns im Kollektiv zu viele Ausfälle,“ und nahm beim Thema Kollektivversagen auch sich selbst nicht aus.
Um eine in diesem Spiel sehr gut aufgelegte Paulina Uscinowicz in den Griff zu kriegen, hätte die Abwehr mindestens Normalstärke haben müssen. „Sie machte uns das Leben schwer und offenbarte unsere individuellen Abwehrschwächen an diesem Tag,“ zollte die Mainzer Trainerin ihr den verdienten Respekt.
„Obwohl es am Anfang noch recht ausgeglichen war und uns insbesondere Neele Orth durch einige Schlagwurftore im Spiel hielt, bekamen wir in der Abwehr, egal in welcher Formation nie richtig Zugriff,“ so die Trainerin im Fazit, „es lief einfach nicht viel zusammen.“
Bespielhaft dafür auch die Alu-Orgie, als die Meenzer Dynamites viermal in Serie nur den Pfosten trafen, was der HSV dankend annahm und sich schon in Halbzeit 1 auf sechs Tore zur Halbzeitpause absetzte. Nach der Pause keimte kurzzeitig etwas Hoffnung auf, als Leah Schulze und Anna Weidle ihr Team auf 23:20 heranbrachten. Doch letztlich war es nicht der Tag der Mainzerinnen, die neben Paulina Uscinowicz auch die Außenpositionen des HSV nie richtig in den Griff bekamen.
„Doch es bringt nichts zu hadern, wir werden es besprechen und die notwendigen Rückschlüsse daraus ziehen,“ schaut Ilka Fickinger mit ihrem Team auf die kommende Woche, wohlwissend, dass ein anderes Auftreten und die Rückkehr zu bekannten Starken nötig ist, wenn der Tabellenzweite HC Rödertal nach Mainz kommt. „Es steht ein nächstes schwieriges Heimspiel im Programm, darauf gilt es jetzt den Fokus zu legen.“
Statistik
36:28 ( 22:16)
Lena Schmid (1. HZ – 6 Paraden – 22,22 %), Tabea Coors (2. HZ – 3 Paraden – 17,65 %)
Feld: Anna Weidle (1); Magda Probst (2), Emma Althaus (3), Leah Schulze (5), Lena Thoß (1), Simone Karl; Melanie Grawe (2), Neele Orth (7), Saskia Wagner (1), Nele Siehr, Claire Ramacher (5), Juliane Specht (1);