News [Handball] 25.03.2025 - 12:54 Uhr
Nächste Perspektivspielerin auf dem Sprung nach oben
Linkshänderin Helena Rhein folgt dem „Mainzer Weg“ und rückt in den Perspektivkader der Meenzer Dynamites in der Saison 2025/26

„Wir freuen uns sehr über die kontinuierliche Entwicklung, die Helena „Heli“ Rhein seit ihrem Wechsel von der TSG Eddersheim zu uns genommen hat, auch charakterlich ist sie ein tolles Mädel, und die Aufnahme in den Förderkader war deshalb die logische Folge und Anerkennung für ihre bisherigen Leistungen,“ begründet die sportliche Leiterin Eva Federhenn den Vertragsabschluss. „Bei ihren ersten Zweitliga-Minuten in Nürtingen hat sie mit ihren vier Treffern schon ihr Niveau gezeigt, und da geht noch mehr.“
Ihr neuer Trainer Jörg Schulze sieht bei ihr Parallelen zu Linkshänder-Kollegin Claire Ramacher, die diesen Weg bereits gegangen ist: „Wie Claire verfügt Heli ebenso über eine hohe Flexibilität auf dem rechten Flügel. Sie kann von außen ebenso wie aus dem Rückraum erfolgreich den Abschluss suchen. Bei Würfen aus der 2. Reihe vermag sie ihre Würfe geschickt zu verzögern und fordert so dem gegnerischen Block alles ab.“
Für die 20-jährige stand bei ihrer Entscheidung vor allem die Atmosphäre bei Mainz 05 im Fokus: „Die familiäre Stimmung bei den Meenzer Dynamites schätze ich besonders. Ich freue mich immer auf das Team, ob Training oder Spiel, und genieße auch alle Events außerhalb des Handballs, die uns durch Mainz 05 ermöglicht werden.“
Der Förderweg aus der 3. Liga über den Perspektivkader in die 2. Liga ist für sie als junges Talent auch entscheidend: „Das Besondere für mich an dem „Mainzer Weg“ ist das Vertrauen, das einem von Trainern und vom Team schon früh gegeben wird. Man erfährt viel Zuspruch, was einem das Selbstbewusstsein und den Mut gibt, den nächsten Schritt zu wagen. Generell bietet die Kooperation zwischen den beiden Mannschaften eine gute Chance, sich behutsam an höheres Niveau heranzutasten.“
Handballerische Vorbilder hat Heli in der Familie: „Meine Vorbilder im Handball werden immer meine Eltern sein, die mir beide durch ihre eigenen hochklassigen Erfahrungen im Handball zur Seite stehen. Ihr berufliches Standbein hat Helena Rhein im pädagogischen Bereich. Sie studiert Förderlehramt arbeite nebenbei an einer Förderschule.
Wohlwissend, dass es für sie eine Umstellung sein wird, sich an das körperliche Niveau und das Tempo der 2. Bundesliga zu gewöhnen, freut sie sich aber sehr auf diese Herausforderung. „Ich gehe hier mit dem Ziel in die neue Saison, dabei Fortschritte zu machen und das Team unterstützen zu können.“ Aus Sicht ihres Teams sind ihre drei Eigenschaften „Teamplayer, optimistisch und ehrgeizig“, sie ist also bestens gerüstet für die kommende Runde.