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News [Handball] 21.03.2025 - 10:00 Uhr
Mainz 05 mit „Königinnen-Transfer“
Neuzugang bei den Meenzer Dynamites für 2025/26: Juniorinnen-Nationalspielerin Marleen Kern. Die 19-jährige Linkshänderin kommt von der SG Kappelwindeck-Steinbach nach Mainz

„Marleen war unsere absolute Wunschspielerin für Rückraum rechts. Wir sind stolz, dass wir sie von unserem Konzept überzeugen konnten, denn sie stand nicht nur auf unserem „Zettel“,“ freut sich die sportliche Leiterin Eva Federhenn. „Auch menschlich sind wir von ihr überzeugt, denn bei allem frühen Erfolg ist sie weiterhin sehr bodenständig geblieben und hat klare Vorstellungen für ihren weiteren Weg. Wir sind sehr stolz, dass sie uns mit ihrer Zusage die Möglichkeit gibt, ihre weitere Entwicklung zu begleiten.“
Hier schließt sich Marleens künftiger Trainer Jörg Schulze ebenso stolz direkt an: „Mit Marleen ist uns auf der Basis unserer Kooperation mit Bensheim ein „Königinnen-Transfer“ gelungen. Durch ihre hervorragende Athletik, ihre Wurfkraft, ihren enormen Zug zum Tor und ihre Abwehrstärke hat sie sie in ihrem aktuellen Heimatverein SG Kappelwindeck-Steinbach nach ihrem Wechsel in 2019 aus der C-Jugend des ASV Ottenhöfen bereits in der Jugendbundesliga, aber auch seit etwa drei Jahren eine Führungsrolle im Damenteam in der 3. Liga eingenommen.
„Belohnt wurde sie durch die Nominierung in die verschiedenen DHB-Jugend-/Juniorinnen Nationalteams. Aktuell befindet sie sich mit der Juniorinnen-Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf die EM in Montenegro. Marleen soll sich bei uns in Mainz im Verbund mit unserem Kooperationspartner Bensheim jetzt auf der nächsten Stufe in der 2. Handball-Bundesliga Frauen weiterentwickeln können,“ so die nächsten Ziele aus Sicht des Trainers.
Mit der Entscheidung zum Wechsel befolgt Marleen ihren eigenen Rat in einem früheren Interview in Richtung junger Handballspielerinnen, „sich aus der Komfortzone zu bewegen, um sich zu entwickeln.“ Sie freut sich auf diese neue handballerische Herausforderung: „Bei den Meenzer Dynamites bzw. Mainz 05 hat mich die Trainings-Atmosphäre sowie das harmonische Trainer-Gespann überzeugt.“
Für die Abiturientin bedeutet Handball den Ausgleich zur Schule bzw. Alltag, aber vor allem, „das Ausleben dessen, was mir am meisten Spaß macht.“ Ihr Weg zum Handball war der Klassische: die Familie! „Papa, Mama und Bruder haben alle schon Handball gespielt, somit war es logisch, dass ich auch damit anfange. War es anfangs eins von vielen Hobbys, hat sich dann schnell herauskristallisiert, dass ich Handball am besten kann.“ Ihre Eltern sind auch ihre Vorbilder, „da sie mir vorleben, immer meinen eigenen Weg zu gehen.“
Zu ihren bisher größten Erfolgen in der noch jungen Handballkarriere zählen die beiden EM/WM-Teilnahmen in der Jugend-/Juniorinnen Nationalmannschaft und das Erreichen des 3. bzw. 5. Platzes.