News [Handball] 17.03.2025 - 10:12 Uhr
Offener Schlagabtausch endet in Punkteteilung
Das 30:30 Unentschieden zwischen den Meenzer Dynamites und den Waiblingen Tigers sorgt für gemischte Gefühlen auf beiden Seiten. Letztlich zählt dann doch der gewonnene Punkt für beide Teams.

05-Cheftrainerin Ilka Fickinger und ihrem Team war bewusst, dass Waiblingen alles daransetzen wollte, um die letzte Negativserie zu beenden und sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. „Das haben sie definitiv auch gezeigt, und es hat etwas gedauert, bis wir im Spiel waren,“ bestätigt die Trainerin.
„Nach dem 2:4 konnten wir uns auf 8:5 absetzen, hatten aber leider in dieser Phase auch zu leichte Ballverluste und vergebene Torchancen, um uns weiter abzusetzen. So blieb es bis zur Halbzeit ein offener Schlagabtausch.“ Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten die Mainzerinnen die Möglichkeit, sich auf vier Tore abzusetzen, gingen letztendlich aber nur mit einem 15:13 Vorsprung in die Halbzeitpause.
Auch die 2. Halbzeit begann mit Vorteilen für die Gäste, die ausglichen, bevor das Pendel wieder in Richtung der 05erinnen ging. Die Mainzerinnen holten sich die Führung zurück, aber es blieb weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe.
In der Schlussphase ging Waiblingen 55. Spielminute mit 27:29 in Führung, doch die Meenzer Dynamites glichen zum 30:30 aus. Bei Spielzeit 58:41 nahm Waiblingen das letzte Teamtimout. Durch eine Abwehrumstellung unterlief Waiblingen ein Ballverlust und die Mainzerinnen gingen in den vermeintlich letzten Angriff.
Ilka Fickinger beschreibt die dramatische letzte Minute: „leider unterlief dann auch uns ein technischer Fehler, so dass Waiblingen noch einmal in Ballbesitz kam, aber letztendlich konnten wir durch eine Parade von Lena Schmid das Unentschieden festhalten.“
Auch bei ihrem Fazit zeigt sie gemischte Gefühle: „letztendlich können wir über den Punkt froh sein, hätten wir uns allerdings besser taktisch an unsere Marschroute gehalten und wären wir in den entscheidenden Situationen konsequenter, sowohl in der Abwehr und im Angriff, gewesen, hätten wir beide Punkte zuhause behalten müssen, aber analog zum Hinspiel hat es Waiblingen geschafft unsere Stärken gut zu unterbinden.“
„Letztendlich ärgere ich mich natürlich über den Punktverlust, klammern wir das Spiel in Nürtingen allerdings aus, haben wir einen 10:4 Lauf, auf dem sich aufbauen lässt,“ hakt sie das Spiel ab und blickt bereits wieder nach vorn. „Nächste Woche geht es in Solingen weiter, auch da freuen wir uns auf Eure Unterstützung.“
Statistik:
30:30 (15:13)
Tabea Coors (33 Minuten-- 9 Paraden), Lena Schmid:(27 Minuten – 6 Paraden)
Magda Probst (9/7), Saskia Wagner (7/1), Neele Orth (5), Claire Ramacher (3), Anna Weidle (2), Melanie Grawe (1), Emma Althaus (1), Leah Schulze (1), Juliane Specht (1), Lena Thoß, Nele Siehr
7-Meter: MZ 05 8/9 – VfL 3/5
Zeitstrafen: MZ 05 8 Minuten – VfL 6 Minuten
Zuschauer: 172