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News [Handball] 03.04.2025 - 18:00 Uhr

„Diesmal hat´s geklappt“

Meenzer Dynamites verpflichten Linkshänderin Tabea Schweikart für das Zweitligateam

Tabea Schweikart
Tabea dynamisch in Aktion - Bild: Axel Kretschmer

Die sportliche Leiterin Eva Federhenn war bereits schon einmal mit der 1,68 m großen Linkshänderin im Kontakt, die sich dann 2023/24 aber zunächst für ein Jahr bei der SG Bretzenheim entschieden hatte. „Wir haben es damals bedauert, umso mehr für Tabea, die aufgrund einer langwierigen Erkrankung bei der TSG bzw. in der Liga nie richtig Fuß fassen konnte. Umso schöner, dass es ihr jetzt wieder gut geht und wir nun doch noch zusammengefunden haben.“

Das findet auch ihr neuer Trainer Jörg Schulze prima: „Tabea, die wir als Spielerin bereits seit langem vor allem aus vielen Derbys gegen Eddersheim kennen, und auch schon oft umworben haben, konnten wir nun nach einer Zwischenstation in Bretzenheim endlich überzeugen, unsere rechte Außenbahn zu verstärken. Ihre großen Stärken neben ihrem „giftigen“ Abwehrverhalten sind die 1. Welle im Tempogegenstoß und ihre Wurfqualität aus sehr kleinen Winkeln. Darüber hinaus ist sie eine ausgesprochene Teamplayerin. Ich freue mich sehr auf die erneute Zusammenarbeit mit ihr.“

Tatsächlich kennen sich Jörg Schulze und Tabea Schweikart bereits aus der Zeit der A-Jugend-Bundesliga unter der Fahne der damaligen JSG Mainz 05/Budenheim in der Saison 2017/18. Dass es jetzt wieder zur Zusammenarbeit kommt, war einer der Gründe für Tabeas Zusage. „Ich freue mich riesig auf die Chance, in der 2. Bundesliga zu spielen. Das Team, Vielen stand ich schon an der einen oder anderen Stelle mal auf dem Spielfeld gegenüber, hat mich im Probetraining super aufgenommen. Mit Lena (Thoß) wieder zusammen spielen zu können, bedeutet mir viel. Ebenso wie mit „Heli“ Rhein, mit der mich eine Freundschaft und einen gemeinsame Handballzeit in Eddersheim verbindet. Außerdem freue ich mich auf das Training unter Jörg, ich kannte ihn bereits aus meinem Jahr A-Jugend-Bundesliga Zweitspielrecht in Mainz und bin überzeugt, dass ich von ihm noch viel lernen kann.“

Die Mainzer Anfrage kam genau zum richtigen Zeitpunkt, wie die 25-jährige erläutert: „Nachdem ich bis vor Kurzem aufgrund einer rheumatischen Erkrankung lange ausgefallen bin, die zum Glück mittlerweile gut eingestellt ist, war ich super glücklich wie gut ich wieder ins Training reinkam und mein Körper wieder „regeneriert“ ist, dass ich sofort wieder motiviert war auf hohen Niveau anzugreifen. Als dann die Anfrage von Jörg kam, war mir sofort klar, dass ich diesen Schritt gehen möchte.“

Die hauptberuflich als Personal Controllerin arbeitende Handballerin ist sich bewusst, dass „sportlich ein deutlich höheres Pensum als bisher auf sie zukommt: „Intensiveres Handballs und sonstiges Training, mehr Tempo und ein insgesamt höheres Niveau. Ich freue mich besonders darauf, mich sportlich über die Vorbereitung an das Niveau heranzuarbeiten und mit dem Team über die Saison hinweg tolle Erfolge zu feiern!“

Ihren Ausgleich zu Sport und Beruf findet die sympathische Rechtaußen übrigens beim Gravelbike fahren, sich mit Freunden zu treffen oder beim Bespaßen des Familienhundes.