News [Handball] 19.02.2026 - 18:00 Uhr
Abschied nach Plan: Schneider und Jung verlassen Mainz 05 II zum Saisonende
Das Trainerduo der Meenzer Dynamites 2 beendet sein Engagement wie vereinbart nach der Saison 2025/26. Die Sportliche Leitung und Abteilungsführung würdigen Einsatz, Stabilität und wichtige Impulse in schwieriger Phase.

Nach der Saison 2025/26 endet das Engagement von Axel Schneider und Michael Jung beim Drittligateam der Dynamites 2 von Mainz 05 planmäßig. Aus Sicht der sportlich Verantwortlichen und der Abteilungsleitung war die Verpflichtung des Trainerduos im vergangenen Jahr ein zentraler Stabilitätsfaktor in einer herausfordernden Situation: Nach dem kurzfristigen Weggang des damaligen Cheftrainers der zweiten Mannschaft musste schnell eine kompetente und verlässliche Lösung gefunden werden.
Abteilungsleiter Karl-Heinz Elsäßer betont rückblickend die große Bedeutung dieser Entscheidung. Die Vereinbarung habe nicht nur dringend benötigte Planungssicherheit geschaffen, sondern zugleich ermöglicht, frühzeitig an einer langfristigen Perspektive für die kommende Saison zu arbeiten. Verbunden damit sei ein ausdrücklicher Dank an Axel Schneider und Michael Jung, die kurzfristig Verantwortung übernommen und mit großem Engagement wichtige sportliche wie strukturelle Impulse für Mannschaft und Verein gesetzt hätten.
Bereits im Juni 2025 hatte Schneider im Rahmen eines Teamwochenendes in Bad Sobernheim deutlich gemacht, dass er sich ein Engagement über eine Saison hinweg vorstellen könne – vorausgesetzt, die Aufgabe lasse sich mit seiner Trainertätigkeit bei der weiblichen C-Jugend des HSV Sobernheim vereinbaren. Angesichts eines monatlichen Fahrpensums von rund 3.000 Kilometern stand früh fest, dass die Tätigkeit zeitlich auf die Spielzeit 2025/26 begrenzt bleiben würde. Beide Vereine erzielten rasch Einigkeit, sodass das Trainerduo im August seine Arbeit in Mainz aufnehmen konnte. Komplettiert wird der Trainerstab durch Athletik- und Torwarttrainerin Kristin Schäfer sowie Lauftrainerin Eva Völker.
Während Schneider vor allem die sportliche Führung übernahm, brachte Physiotherapie-Professor Michael Jung seine besondere Expertise im Bereich Neuroathletik und Koordination ein – mit spürbaren Fortschritten bereits nach kurzer Zeit.
Der Saisonstart gestaltete sich dennoch schwierig, da der Kader zunächst nicht vollständig zur Verfügung stand. Kapitänin Lizzy Sülzle fehlte ebenso verletzungsbedingt wie die beiden Linkshänderinnen Emma Althaus und Amelie Gilanyi. Erst im Laufe des Monats August stießen mit Tamara Kopf und Lotte Horvath zwei A-Jugendliche zur Mannschaft, ehe im September Rückkehrerin Luana Kappel nach ihrem Auslandsaufenthalt wieder zum Team gehörte. Weitere Verstärkungen folgten mit Leonie Karl sowie im Oktober Jule Krüger. Seit Januar zählt zudem Portugal-Rückkehrerin Simone Karl zum Aufgebot, während die zwischenzeitlich verletzte Nele Kappes wieder einsatzbereit ist. Jüngster Zugang ist die 19-jährige Finnin Iina Kajasviita.
Gerade in dieser personell angespannten Anfangsphase erwies sich die Unterstützung durch die U23-Spielerinnen der ersten Damenmannschaft als enorm wertvoll. Dank der engen und unkomplizierten Zusammenarbeit der Trainerteams beider Mannschaften gelang mit 6:2 Punkten aus den ersten vier Spielen ein optimaler Saisonstart. Wichtige Siege gegen Köln und Bretzenheim vor heimischem Publikum sowie ein Auswärtserfolg beim starken Aufsteiger TSG Leihgestern sorgten früh für Abstand zu den Abstiegsplätzen und stärkten das Vertrauen in den eingeschlagenen Weg.
Sieben Spieltage vor Saisonende belegen die Dynamites 2 aktuell Rang 8 und verfügen über ein komfortables Polster von acht Punkten auf den ersten Abstiegsplatz. Schneider richtet deshalb schon jetzt seinen Dank an die Mannschaft, die Trainerkolleginnen und -kollegen, die vielen Helferinnen und Helfer im Umfeld sowie die Verantwortlichen der Handballabteilung. Besonders hebt er die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Michael Jung hervor und würdigt zugleich das große Engagement der Spielerinnen, die eine nicht immer einfache Saison gemeinsam getragen haben.
Mit Blick auf die verbleibenden Begegnungen zeigt sich Schneider optimistisch: "Gemeinsam wolle man die notwendigen Punkte sichern, den Klassenverbleib erreichen und den Staffelstab anschließend erfolgreich an das kommende Trainerteam übergeben".