Meenzer Dynamites 26.11.2023 — 12:28 Uhr

Verdiente Niederlage in Freiburg

Meenzer Dynamites finden nicht ins Spiel und unterliegen hochmotivierten Freiburgerinnen mit 25:18 (13:11)

Dem Mainzer Angriff fehlte durchweg die nötige Überzeugung (Bild: HSG Freiburg)

Trainerin Ilka Fickinger hatte ihr Team im Vorfeld am Bremer Beispiel auf ein schweres Spiel in Freiburg eingestellt. Und sie sollte rechtbehalten. Gegen hoch motivierte Red Sparrows, die mit jeder Faser ihren Glauben an einen möglichen Heimsieg ins Spiel warfen, fand ihr Team leider nie ins Spiel. „Eine solche Überzeugung haben wir heute leider gänzlich vermissen lassen. Im Gegenteil, wir haben „Angsthasenhandball“ gespielt," so aus ihrer Sicht einer der Knackpunkte.

Bis zum 4:6 in der 13. Minute hatten die Mainzerinnen bei gutgemeinter Auslegung noch ansatzweise leichte Vorteile, doch nach der Zeitstrafe gegen Neele Orth bei Spielzeit 14:25, die die HSG zu einer ersten Führung (7:6) nutzte, lief nicht mehr viel zusammen. Freiburg lag fortan in Führung, und näher als auf zwei Tore, zuletzt beim 18:16 in der 49. Minute, ließen sie die Dynamites nicht mehr herankommen. Dass auf HSG-Seite dann alles, während bei den Mainzerinnen gar nichts mehr klappte, führte am Ende zur deutlichen Niederlage. 

Die Mainzer Statistik sprach Bände: bei insgesamt 17 Angriffen kamen die Mainzerinnen gar nicht zum Abschluss, weil der Ball zuvor durch technische Fehler verloren ging. In weiteren 24 Angriffen scheiterten sie entweder an der Freiburger Torfrau, am Pfosten oder verfehlten das Tor.

Das Fazit der 05-Trainerin zum Spiel ist deutlich: „das war heute absolut gar nichts. Bis auf unsere beiden Torfrauen hat leider keine Spielerin Ihr Potenzial abrufen können. Entsprechend frustriert fahren wir ohne etwas Zählbares nach Hause. Es war eins dieser Spiele, bei dem man gefühlt noch Stunden hätte spielen können, ohne dass sich das Ergebnis geändert hätte. Glückwunsch an die HSG Freiburg, die heute völlig verdient die zwei Punkte behalten hat.“

„Vielen Dank an unsere mitgereisten Fans und sorry für diesen Auftritt, der hoffentlich eine Ausnahme gegenüber unseren sonstigen kämpferischen Leistungen war. Es gibt leider solche Tage an denen einfach nichts funktioniert. Hier gab es entsprechend deutliche Worte. Wir wissen, dass wir ab Montag etwas gut zu machen haben und den Fans, aber vor allem uns selbst das schuldig sind. Entsprechend gilt ab Montag voller Fokus auf das nächste schwere Heimspiel gegen die TG Nürtingen.“

 

Statistik:
Natascha Krückemeier (7 Paraden), Lena Schmid (4 Paraden) – Tor.
Anna Weidle (1), Amelie Gilanyi, Rugile Bartaseviciute (2), Leah Schulze (3), Saskia Fackel (4/2), Lena Thoß, Hannah Kamp (1), Simone Karl (2), Melanie Grawe, Neele Orth (2), Saskia Wagner (2/1), Elisa Burkholder (1)

7-Meter: HSG 4/4 – MZ05 3/4

Zeitstrafen: 0 – 3 

Zuschauer: 350

Spielfilm: 0:1 (3. Min), 2:4 (8.), 4:6 (13.); 6:6 (16.), 11:7 (21.); 12:10 (25.), 13:11 (HZ); 13:12 (32.); 15:13 (38.), 17:13 (42.),17:15 (46.); 18:16 (49.); 23:16 (56.); 23:18 (58.); 25:18 (Ende);