News [Handball] 09.02.2021 — 16:36 Uhr

Einiges besser machen in Thüringen

Die Mainzerinnen wollen beim Spiel gegen den THC am Mittwoch, 10. Februar, wieder mehr an ihre erfolgreichen Spiele anknüpfen.

Natalie Adeberg und Tina Kolundciz beim Hinspiel gegen den THC. (Foto: Axel Kretschmer)

"Gerade in der ersten Halbzeit sind zu viele einfache Tore durch unsere Fehler entstanden. Damit kann ich nicht zufrieden sein." Das waren die Worte des Mainzer Trainers Florian Bauer nach der deutlichen Heimspielniederlage (22:36) gegen den Thüringer HC. Zum damaligen Zeitpunkt hatten die Thüringer einige personelle Probleme, die sich mittlerweile erledigt haben. Trotzdem spielt die Mannschaft, im Neuaufbau befindlich, eine durchwachsene Runde. Aktuell mit 21:13 Punkten auf Tabellenplatz 6 mit 10 gewonnenen Spielen, aber auch 6 verlorenen.

Zuletzt errang die Mannschaft einen Sieg gegen Bietigheim mit 33:30 und war erfolgreich international gegen Storhamar Handball aus Norwegen mit 41:36. Trainer Herbert Müller war dann auch zufrieden. "Wir waren in den letzten Wochen nicht vom Erfolg verwöhnt, von daher war es schön, dass wir in diesem engen Spiel die Nerven bewahrt haben. Wir haben so ein enges Spiel gebraucht, um einmal die Handbremse zu lösen. Ich bin froh und glücklich, wie meine Mädels heute gefightet haben."

Herausragende Einzelspielerin ist Marketa Jerabkova, mit 135 Treffern die Führende der Torschützinnen-Liste. Daneben verfügt man über reichlich nationale und internationale Erfahrung, gepaart mit vielen interessanten Nachwuchsspielerinnen.

Strukturierte, dynamische und zielgerichtete Angriffsfaktionen

Die Mainzerinnen müssen versuchen, wieder mehr an das anzuknüpfen, was sie sich in einigen Spielen vorher erarbeitet haben: strukturierte, dynamische und zielgerichtete Angriffsfaktionen, die immer auch in die Nahtstellen und Tiefenräume gehen. Da der THC schnelle Spielerinnen hat, wird man sehr schnell zurücklaufen, die Gegnerinnen rechtzeitig stellen und in ihren Aktionen unterbrechen müssen. Schnelle Beinarbeit, Aushelfen nach links und rechts und die nötige Körperlichkeit werden in der Abwehr nötig sein.

"Wir erwarten eine physisch starke Mannschaft mit vielen abgezockten Spielerinnen. Eine richtig gute Mannschaft, die zuletzt gegen Bietigheim ihre Klasse gezeigt hat. Unsere Zielsetzung ist ähnlich wie gegen Dortmund: das Ganze im Rahmen halten und auf uns schauen. Ich erwarte eine andere Einstellung, eine andere Körpersprache", das die Worte des Mainzer Trainers Florian Bauer.