News [Handball] 04.02.2021 — 21:49 Uhr

Dynamites hoffen auf Punkte

Die Meenzer Dynamites möchten gegen die Vipers ihre positiven Entwicklungen aufs Feld bringen.

Gut verteidigen und schnell nach vorne spielen lautet am Wochenende die Devise (Foto: Axel Kretschmer)

Die Meenzer Dynamites bestreiten am Samstag, 06. Februar 2021, 19:00 Uhr, ihr erstes Heimspiel der Rückrunde gegen die HSG Bad Wildungen Vipers. Das Hinspiel wurde 27:22 verloren – nachdem die erste Hälfte relativ ausgeglichen verlief. Die Vipers stehen mit 12:18 Punkten auf Platz 11 – nach Siegen in Bensheim, gegen Halle-Neustadt, den Kurpfalz Bären, in Halle-Neustadt und in Göppingen.

Zuletzt verlor man zu Hause 31:35 gegen die Neckarsulmer Sportunion – nach einer 19:15 Führung zur Halbzeit. Zu viele technische Fehler und Fehlwürfe sowie einige Abwehrfehler sorgten dafür, dass die Neckarsulmerinnen wieder Anschluss fanden. "Vor allem nach einer überragenden ersten Halbzeit war es natürlich enttäuschend, dass wir dann in der zweiten Hälfte ein komplett anderes Gesicht gezeigt haben. Wir haben zu viel liegen gelassen und in der Abwehr nicht mehr die nötige Stimmung gehabt. Wir können nichtsdestotrotz mit einigen Phasen des Spiels zufrieden sein und ein paar gute Dinge mitnehmen", kommentierte Trainerin Tessa Bremmer das Spiel.

Eingespielte 6:0-Formation bei den Vipers

Drei Spielerinnen bestimmen vor allem die Offensive: Maxime Struijs (91 Tore), Jana Scheib (86) und Munia Smits (51). Wurfgewaltige Rückraumspielerinnen, dynamische Kreuzaktionen und steter Tempohandball zeichnen die Vipers aus. Die Abwehr basiert auf einer eingespielten 6:0-Formation, bei der immer wieder die Halbpositionen offensiv agieren.

Die Mainzerinnen werden all ihre positiven Entwicklungen der letzten Wochen ins Feld führen müssen. Also vor allem schnelles Rückzugsverhalten, druckvolle, die gegnerischen Lücken suchende Angriffs- und schnelle, aufmerksame, zielgerichtete Abwehraktionen. "Im Rückraum haben die Vipers ordentlich Tempo, Power und Wurfgewalt. Die Kreisposition ist auch gut besetzt. Da müssen wir versuchen, ihnen keine leichten Würfe und Aktionen zu geben. Wenn wir das gut verteidigen und dann schnell nach vorne spielen – das sollte unsere Marschroute sein. Unser Rückzugsverhalten müssen wir auch dahingehend verbessern, dass wir einen gegnerischen Kontakt bereits bei 9 m und nicht erst bei 6 m initiieren können", so der Mainzer Trainer Florian Bauer. Er kann dann auch am Samstag auf alle Spielerinnen – außer den Verletzten Leah Schulze und Ellen Janssen – zurückgreifen.