News [Handball] 31.01.2021 — 18:57 Uhr

Phasenweise den Dortmunderinnen Probleme bereitet

Die Meenzer Dynamites verlieren in Dortmund mit 38:23.

Nives Klobucar setzt sich durch. (Foto: BVB)

Mainz 05 überraschte die Gastgeberinnen zu Beginn mit einer sehr offensiven 3:3-Abwehr – das zeigte Wirkung: Lediglich beim 2:1 durch Laura van der Heyden und 3:2 durch Merei Freriks gelang den Dortmunderinnen die Führung. Ansonsten setzten sich die Dynamites durch.

Gestützt auf diese Abwehr gelangen im Angriff strukturierte Aktionen mit erfolgreichen Abschlüssen. Über 4:6 (11.) – und der ersten Auszeit durch Andre Fuhr - kam es zum 8:11 (17.). In dieser Phase ragte Nina Kolundzic im Tor heraus, die mehrere freie Chancen der Dortmunderinnen zunichte machte.

Dortmunderinnen ziehen zur 2. Halbzeit deutlich an

Im letzten Drittel der ersten Hälfte gelangen den Gastgeberinnen dann immer wieder einfache Tore durch Gegenstöße, die häufig durch technische Fehler der Mainzerinnen bedingt waren. Über 12:12 (20.) und 16:13 (26.) schafften sie dann doch eine deutliche Pausenführung: 19:14. Festzuhalten bleibt, dass 15 Tore durch Gegenstöße erzielt wurden.

Zu Beginn der 2. Halbzeit zogen die Gastgeberinnen deutlich an: Immer wieder druckvolles Passspiel, schnelle Gegenstoßaktionen und eine dynamische Abwehr machten es den Mainzerinnen immer schwerer, erfolgreich zu sein. Alleine Nina Kolundzic verhinderte ein höheres Ergebnis. 3 Tore bis zur 50. Minute standen 14 des BVB gegenüber: 33:14.

Letzten Minuten ausgeglichen

Florian Bauers justierte seine Mannschaft in der zweite Auszeit für die letzten Minuten nochmals und so konnten die letzten Minuten ausgeglichen gestalten werden. Besonders erwähnenswert ist noch, dass Alicia Simonelli in ihrem ersten Punktspiel in der 52. Minute einen 7-m Strafwurf parieren konnte.

Florian Bauer war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden. "Unsere Marschrichtung war, die Dortmunderinnen in den ersten Minuten so zu verunsichern, dass sie sich in einer Auszeit neu einstellen müssen. Das hat nach etwa 10 Minuten dann auch funktioniert. Ansonsten haben wir auf Dauer dem Druck und dem Tempo der Dortmunderinnen nicht standhalten können. Aber heute haben viele Spielerinnen Spielanteile erhalten, wir konnten einiges ausprobieren, was uns in den nächsten Spielen sicherlich weiterhelfen wird. Jetzt legen wir unseren Fokus auf das Heimspiel gegen Bad Wildungen."

Beste Werferinnen bei Dortmund: Bleckmann (6), Freriks, Stockschläder (je 5), Grijseels (4/2)

Aufstellung und Tore für Mainz: Nina Kolundzic, Alicia Simonelli, Carina Gangel (2), Aleksandra Dorsz (4), Sophia Michailidis, Sophie Hartstock, Anika Hampel (2), Denise Großheim, Elisa Burkholder (5), Franziska Fischer, Tina Kolundzic (2), Nives Klobucar (2), Julie Jacobs (6/5)