News [Handball] 22.01.2021 — 10:08 Uhr

Bringt die kurze Anreise einen Erfolg?

Am Samstag, 23.01.2021, bestreiten die Dynamites ihr nächstes Auswärtsspiel gegen die Flames.

Die Dynamites wollen ihr Spiel weiter entwickeln. (Foto: Axel Kretschmer)

Die Meenzer Dynamites bestreiten am Samstag ihr viertes Spiel innerhalb von elf Tagen – dieses Mal allerdings mit der kürzesten Anreise nach Bensheim. Die Flames spielen seit 2017 in der höchsten Liga und haben sich mittlerweile etabliert. Zur Zeit rangiert man auf einem 9. Platz mit 14:12 Punkten. Am letzten Spieltag kehrten die Flames mit einer deutlichen 35:25 Niederlage aus Metzingen nach Hause.

"Zu viele Fehlwürfe und technische Fehler haben uns aus dem Tritt gebracht. Wenn man nur 4 Tore in einer Viertelstunde wirft, ist das zu wenig", so Trainerin Heike Ahlgrimm. "In der Abwehr haben wir heute überhaupt keinen Zugriff gekriegt. Wir bekommen 35 Tore, weil wir Abwehr ohne Anfassen machen. Wir sind schlecht zurückgelaufen, wir lassen Metzingen durchlaufen, wie nix… Wir müssen das abhaken, weil wir hier keine Punkte eingeplant haben. Am Samstag brauchen wir die zwei Punkte. Von daher werden wir das nochmal ansprechen und es uns anschauen und dann geht es weiter", analysierte Heike Ahlgrimm nach dem Spiel.

„Am Samstag müssen wir uns halt dann gegen Mainz wieder die zwei Punkte holen und natürlich auch ein bisschen Selbstvertrauen, dass man nicht so weit weg ist, wie der Spielstand heute am Ende war. Aber das macht jetzt natürlich auch was mit dem Kopf und deshalb müssen wir uns wieder Selbstvertrauen holen", gibt Flames-Coach Heike Ahlgrimm auch gleich einen Ausblick auf das Spiel am Wochenende.

Lisa Friedberger (71), Ines Ivancok (45), Isabell Hurst (39), Alicia Soffel (37), Sarah van Gulik (35), Sarah Dekker (33) sind zur Zeit die erfolgreichsten Werferinnen.

Trainer Florian Bauer hat das Hinspiel noch gut in Erinnerung, war es doch sein erster Auftritt in der ersten Liga. Damals stand es 10:19 zur Halbzeit. Ursache waren zu viele technische Fehler, Abspracheprobleme in der Abwehr und eine mangelnde Chancenverwertung. Die zweite Halbzeit lief besser, trotzdem stand es am Ende 22:34. Gerade daran haben die Dynamites in den letzten Wochen gearbeitet und sich stark verbessert – das zeigen die beiden Erfolge gegen Ketsch und Halle-Neustadt.

"Wir müssen uns auf eine gut eingespielte Truppe mit drei Rechtshänderinnen einstellen. Wir werden uns eine entsprechende taktische Marschroute überlegen und versuchen, so zu agieren, dass wir die Flames vor schwierige Aufgaben stellen. Über eine robuste Körpersprache und eigenes Tempospiel ist es Ziel, unser Spiel weiter zu entwickeln", so Florian Bauer.