News [Handball] 28.12.2020 — 20:47 Uhr

Dynamites treten gegen eine junge Mannschaft mit viel Qualität an

Zum Jahresende treffen die Meenzer Dynamites auf den VfL Oldenburg.

Die Meenzer Dynamites wollen gegen die Oldenburgerinnen punkten.

Die Handballerinnen es 1. FSV Mainz 05 müssen zum letzten Spiel 2020 zum VFL Oldenburg reisen. Die Niedersächsinnen spielen bereits seit 1980 in der Bundesliga, sind vierfacher Pokalsieger, zuletzt 2018. Vor der Runde hatte man namenhafte Abgänge zu verzeichnen, sodass das Ziel zunächst einmal Klassenerhalt lautet.

Mit der "jungen, duften Truppe" glaubt man auf einem guten Weg zu sein. Zweifelsohne steckt in der Mannschaft bereits jetzt schon viel Qualität. Zuletzt gab es am 27.12. in Bietigheim eine Niederlage mit 32:27. Insgesamt lieferte man dem Tabellenführer sehr viel Gegenwehr. Vor allem durch aggressives und antizipatives Abwehrspiel machte die Heimmannschaft einfache Fehler. Das letzte Heimspiel gewann die Mannschaft mit 33:21 gegen Ketsch. Trainer Niels Bötel war sehr zufrieden.

"Mainz, ein direkter Konkurrent"

Aktuell steht man mit 8:14 Punkten auf dem 12. Platz. Im bisherigen Verlauf der Saison zeigte die Mannschaft häufig eine gute Abwehrleistung, gerade mit einem aggressiven Mittelblock. Im Angriff agiert man gerne mit der 7ten Feldspielerin. Merle Carstensen, Neuzugang vor der Runde, ist gleich zu einer Stütze der Mannschaft avanciert und mit 11 Toren in Bietigheim zur erfolgreichsten Spielerin. Daneben treffen Kathrin Pichlmeier und Jenny Behrend am häufigsten ins gegnerische Tor. Auch Luisa Knippert konnte sich gegen Bietigheim immer wieder gut in Szene setzen. Trainer Niels Bötel war mit Spiel und Ergebnis zufrieden. "Wenn man bedenkt, dass wir morgens um 6 Uhr weggefahren sind, geht das Ergebnis in Ordnung. Wenn wir einige einfache Ballverluste künftig vermeiden, sollten wir im nächsten Heimspiel gegen Mainz, einem direkten Konkurrenten, erfolgreich sein. Dann müssen wir punkten."

Natalie Adeberg wird wohl wieder spielen

Die Meenzer Dynamites werden versuchen, den letzten enttäuschenden Auftritt vergessen zu machen. Trainer Florian Bauer hat in der spielfreien Zeit intensiv mit der Mannschaft gearbeitet. Ausgehend von einer besser Einstellung über eine aggressivere Abwehrbereitschaft bis hin zu einer besseren Abschlussquote – all das war Trainingsinhalt.

Stefanie Güter wird die Reise aufgrund ihrer Knieverletzung nicht mitmachen, Carina Gangel ist bis 31.12. in Quarantäne. Natalie Adeberg dagegen wird wohl erstmals einige Minuten Spielzeit erhalten. "Das Prunkstück der Oldenburgerinnen ist sicherlich der Rückraum. Wir werden versuchen, sie gut zu verteidigen. Wir wollen über lange Zeit auf sie Druck ausüben. Unsere Marschroute wird sein, das Spielsystem, das wir etwas angepasst haben, mit wenig technischen Fehlern durchzubringen – dann bin ich optimistisch, dass wir gut aus der Weihnachtspause rauskommen", so Trainer Florian Bauer.