News [Handball] 19.11.2020 — 15:37 Uhr

Längere Spielpause endlich vorbei

Am Wochenende steht den Dynamites endlich wieder ein Spiel bevor. Diesmal auswärts gegen den Buxtehuder SV.

Die Mainzerinnen wollen am Wochenende weiter an ihrem Rückzugsverhalten arbeiten (Foto: Axel Kretschmer)

Nach dem zuletzt ausgefallenen Spiel gegen Borussia Dortmund, treten die Meenzer Dynamites am kommenden Samstag, 21.11.20, 16:00 Uhr, beim Buxtehuder SV an. Mit knapp 550 km ist das zugleich die weiteste Auswärtsfahrt der Mainzerinnen.

Sie treffen auf eine Mannschaft, die seit 1989 in der Bundesliga spielt und mit Dirk Leun einen sehr erfahrenen und seit 2008 beschäftigen Trainer hat. Mit acht Abgängen vor der Saison befindet sich sein Team im Umbruch. Mit Caroline Müller-Korn konnte man vom BVB eine erfahrene Spielmacherin verpflichten, die die junge Mannschaft führen soll – allerdings fällt sie nach einem im letzten Spiel erlittenen Meniskusriss vorläufig aus.

Wiedersehen mit Paulina Golla

Freuen werden sich die Mainzerinnen auch auf ein Wiedersehen mit einer Spielerin, die maßgeblich am Aufstieg in die 1. Liga beteiligt war: Paulina Golla. In den bisherigen Spielen stehen 4 Heimsiegen, einer Heimniederlage und vier Auswärtsniederlagen gegenüber. Besonders beeindruckend waren dabei die beiden Heimsiege gegen Dortmund und Thüringen.

Gestützt auf eine sehr robuste, körperlich groß gewachsene Abwehr versucht man stets über die schnellen Außenbahnen, hier vor allem Lone Fischer, zu Gegenstoßtoren zu kommen. Mit sehr variablen Angriffsaktionen und wurfstarken Rückraumspielerinnen zieht man ein druckvolles Spiel auf. Annika Lott (43), Lone Fischer (32) und Johanna Heldmann (19) sind zur Zeit die erfolgreichsten Werferinnen.

Natalie Adeberg und Franziska Fischer fallen aus

"Wir müssen versuchen, uns gut vor der Kreisläuferin zu positionieren, um mögliche Anspiele zu erschweren. Gegen die Halbangreiferinnen wollen wir etwas offensiver agieren. Ansonsten werden wir weiter an unserm Rückzugsverhalten arbeiten und im Angriff auf Abläufe setzen, die wir in den letzten Wochen weiter intensiviert haben", so Mainzer Coach Florian Bauer.

Die längere Fahrt sieht er eher unproblematisch "schafft es doch die Möglichkeit, sich (noch) mehr auf das Spiel zu fokussieren und das ein oder andere Gespräch zu führen". Verzichten muss der Trainer weiterhin auf Natalie Adeberg, die im Rehabereich arbeitet, und Franziska Fischer, die kurzfristig verletzt ist.