News [Handball] 03.11.2020 — 10:03 Uhr

Pokalspiel als "Zugabe"

Die Meenzer Dynamites treffen am Mittwoch beim Pokalspiel auf den amtierenden deutschen Meister.

Am Mittwoch ist aggressive Abwehrarbeit gefragt. (Foto: Axel Kretschmer)

Der amtierende deutsche Meister, die SG BBM Bietigheim, ist in diesem Jahr bereits zum vierten Mal hintereinander Gegner der Meenzer Dynamites im Pokal. Die Mannschaft von Neu-Trainer Markus Gaugisch befindet sich im Umbruch: sieben Abgänge müssen kompensiert, sechs Zugänge integriert und die Champions League gestemmt werden.

Bisher ist das national gut gelungen – stehen doch sechs Siegen nur ein Unentschieden und eine Niederlage gegenüber. Vor allem auf Xenia Smits vom vierfachen französischen Meister HB Metz ruhen viele Hoffnungen. Die vielfache deutsche Meisterin soll die Abwehr stabilisieren und im Angriff zusätzliche Optionen schaffen. Ansonsten will man weiter auf Tempohandball setzen. Mit der Verpflichtung der holländischen Weltmeisterin Danick Snelder wurde jüngst auf die etwas angespannte Personalsituation reagiert.

Die Mainzer werden nach der letzten Heimniederlage gegen Metzingen versuchen, sich weiter zu stabilisieren. "Das Pokalspiel ist für meine Mannschaft eine Art 'Zugabe' – d.h. wir werden versuchen, auch dort an unseren Defiziten zu arbeiten. Also: besseres, effektiveres Rückzugsverhalten, um die gefährlichen Gegenstöße der Bietigheimerinnen zu stoppen. Aggressive Abwehrbereitschaft, um dem Gegner keine einfachen Tore zu ermöglichen. Und: strukturierte, druckvolle, athletische Angriffsaktionen, um selbst Torerfolge zu erzielen", so Dynamites Trainer Florian Bauer.