News [Handball] 02.11.2020 — 09:52 Uhr

Dem Tempohandball nicht gewachsen

Die Meenzer Dynamites richten den Blick nun auf das Pokalspiel.

Nives Klobucar traf am Wochenende fünf mal. (Foto: Axel Kretschmer)

Die Meenzer Dynamites konnten nur die ersten sechs Minuten mithalten (4:4), dann zogen die Gäste über 6:11 (15.) und 7:14 (23.) zum Halbzeitstand auf 9:17 davon. Nach 36 Minuten und einem 12:22 war die Differenz erstmals zweistellig. Einem 14:27 (45.) und 17:31 (51.) folgte der Endstand mit 21:38.

Tus Metzingen gelang es von Beginn an, ihr schnelles Tempospiel aufzuziehen. Immer wieder nutzen sie die Bälle, die die Mainzer vergaben, um zu einfachen Toren zu kommen. Aber auch im Angriff setzten sie mit dynamischen, druckvollen Aktionen viele Akzente. Die Dynamites hatten dem nur wenig entgegen zu setzen. Lediglich in einigen Momenten waren sie in der Lage, die gegnerische Abwehr vor schwierigere Aufgaben zu stellen. Arbeiten müssen sie weiter daran, bedingungslos nach eigenen Aktionen das Rückzugsverhalten zu verinnerlichen.

"Gegen einen besseren Gegner klar verloren"

Metzingens Trainerin Edina Rott war nach dem Spiel ganz zufrieden. "Wir sind froh, hier gewonnen zu haben. Wir konnten unser Tempospiel gut aufziehen, haben einige schöne Aktionen zeigen können. Zudem bekamen heute alle Spielerinnen größere Anteile und konnten sich in die Torschützenliste eintragen."

Florian Bauer, Mainzer Coach, sah das Spiel relativ nüchtern: "Wir haben heute gegen einen besseren Gegner klar verloren. Wir haben es nicht geschafft, das Tempospiel des Gegners nennenswert zu unterbinden. Außerdem sind wir im Angriff zu häufig an den großgewachsenen Abwehrspielerinnen im Mittelblock gescheitert, die wir nicht überspielen konnten. Trotz allem richten wir unseren Blick nach vorne und bereiten uns jetzt auf das Pokalspiel gegen Bietigheim am kommenden Mittwoch vor."

Aufstellung und Tore für Mainz: Nina Kolundzic, Ellen Janssen, Carina Gangel, Aleksandra Dorsz (3), Sophia Michailidis, Sophie Hartstock (3), Anika Hampel (2), Stefanie Güter, Natalie Adeberg, Denise Großheim, Elisa Burkholder (3), Franziska Fischer (4/4), Tina Kolundzic, Nives Klobucar (5), Julie Jacobs (1).