News [Handball] 22.10.2020 — 10:59 Uhr

Nächster Anlauf gegen Halle-Neustadt

Am 24. Oktober 2020 wagen die Meenzer Dynamites einen neuen Versuch gegen die Mannschaft aus Halle-Neustadt, um die ersten Punkte einzufahren.

Die Dynamites müssen sich am Wochenende gegen Aufsteiger Halle-Neustadt beweisen. (Foto: Axel Kretschmer)

Union Halle-Neustadt hat als Aufsteiger bisher zwei der drei Heimspiele gewonnen, zuletzt gab es ein Unentschieden gegen Neckarsulm. Im letzten Auswärtsspiel hatten die Wildcats keine Chance in Bietigheim. Dem Tempospiel war das Team nicht gewachsen. Dennoch sah Trainer Jan-Henning Himborn gute Aktionen: die offensive Abwehr funktionierte, so dass der gegnerische Positionsangriff weitgehend in Schach gehalten wurde. Zudem konnten die Kreisläuferinnen viele Akzente setzen.

Trainer Himborn möchte seine Philosophie umsetzen und schnellen Handball kombiniert mit gewisser Emotionalität und Aggressivität spielen lassen. Als oberstes Ziel ist allerdings der Klassenerhalt ausgegeben. Dazu setzt man im Rückraum künftig auch auf "Danish Dynamite", denn auf halbrechts kam zum einen Helena Mikkelsen vom VfL Oldenburg zurück und auf der Spielmacherposition wurde die ehemalige Bietigheimerin Cecilie Woller von Ajax Kopenhagen wieder zurück nach Deutschland gelotst. Danique Boonkamp (24), Helena Mikkelsen und Marija Gudelj (je 17) sind zur Zeit die besten Torschützinnen.

Weiterer Anlauf für die Dynamites

Die Meenzer Dynamites nehmen in Halle einen weiteren Anlauf, erste Punkte zu erzielen. Trainer Florian Bauer sah im letzten Heimspiel weitere gute Ansätze im Abwehrbereich, wo die Absprachen und die individuellen Fertigkeiten immer besser werden. Außerdem sind im Angriff viele taktische Auslösehandlungen zielorientiert umgesetzt worden.

Ziel der Mannschaft muss es jetzt sein, die technischen Fehler weiter zu minimieren und vor allem die Chancen, die man sich herausspielt, konsequenter in Torerfolge umzumünzen.

Torchancen besser verwerten

Florian Bauer erwartet von seiner Mannschaft, dass sie Lösungen gegen die gegnerische Abwehr findet – unabhängig von der konkreten Formation. Die Mannschaft wird versuchen, gegen die offensive Variante mit Verlagerungen und Kreisanspielen zu agieren. "Ansonsten werden wir versuchen, kontrolliert die Nahtstellen anzulaufen, um möglichst viel Torchancen zu kreieren. Und dann müssen wir diese besser verwerten als im letzten Spiel. Wir werden versuchen, das gegnerische Tempospiel einzuschränken und weniger technische Fehler zu machen. Wenn wir dann auch die Kreise von Helena Mikkelsen einschränken können, bin ich ganz zuversichtlich."