News [Handball] 20.10.2020 — 10:39 Uhr

Zu viele Bälle vergeben

Nächste Niederlage gegen die Neckarsulmer Sport-Union.

Natalie Adeberg kämpft sich durch die Abwehr. (Foto: Axel Kretschmer)

Die Meenzer Dynamites begannen in ihrem Heimspiel gegen die Neckarsulmer Sport-Union recht nervös. Nach gut 20 Minuten (1:5) legte der Coach Florian Bauer die erste grüne Karte und machte deutlich, was die Mannschaft besser machen muss. Das zeigte zunächst auch Wirkung, über 4:7 stand es dann aber schnell 6:11.

Zu viele einfache Fehler, nicht genutzte Überzahlchancen und schnell herausgespielte Tore der Gäste führten dann zum Halbzeitstand von 10:15. Von der 31. bis zur 55. Spielminute erspielten sich die Mainzerinnen einen 9:6 Vorsprung, so dass das Spiel bei 19:21 enger wurde.

Umstellung auf zwei Kreisläuferinnen

Geprägt waren diese ersten Minuten durch teilweise große Hektik, die allerdings weder von den Mannschaften noch den Zuschauern kamen. Denn beide versuchten weiterhin ihre taktische Marschroute durchzubringen – was nicht von allen Beteiligten behauptet werden kann. Obwohl die Dynamites danach alles versuchten, zogen die Gäste über 20:23 auf 21:27 (Endstand) davon. Auch die Umstellung auf zwei Kreisläuferinnen und eine etwas offensivere Abwehrvariante brachten nicht den erhofften Erfolg.

Die Neckarsulmerinnen nutzen immer wieder die vielen vergebenen Chancen der Gastgeberinnen aus und erzielten in den letzten Minuten die entscheidenden Tore. Für die Dynamites bleibt nach dem Spiel die Erkenntnis, dass man wiederum in Schlagdistanz war. Allerdings genügen eine kämpferische Einstellung und die Bereitschaft, auch körperlich dagegenzuhalten, nicht, um erfolgreich zu sein. Die gut herausgespielten Chancen müssen künftig besser genutzt werden.

"Zu viele Chancen vergeben"

Dementsprechend fiel dann auch das Fazit von Florian Bauer aus: "Heute ist es recht einfach zu analysieren: Wir haben viel zu viele Chancen vergeben. Daran müssen wir weiter arbeiten. Ich habe auch gute Abwehraktionen gesehen und unser Angriffsspiel wird immer strukturierter. Also schauen wir nach vorne und versuchen, im nächsten Auswärtsspiel in Halle besser abzuschneiden."

Tanja Lovgrin war dann lediglich mit der Punktausbeute zufrieden. "Wir haben heute zu viele Fehler gemacht und die kampfstarken Mainzerinnen so immer wieder ins Spiel kommen lassen. Aber hier in Mainz ist es nie einfach".

Tore für Mainz:

Nina Kolundzic, Ellen Janssen, Carina Gangel, Aleksandra Dorsz (2), SophiaMichailidis (2), Sophie Hartstock, Anika Hampel, Stefanie Güter, Natalie Adeberg(10/6), Denise Großheim (1), Elisa Burkholder , Franziska Fischer, Tina Kolundzic(3), Nives Klobucar (3).