News [Handball] 15.10.2020 — 20:31 Uhr

Nächster Anlauf für die ersten Punkte

Am Sonntag, 18. Oktober 2020, ist um 16 Uhr in Mainz Anpfiff gegen Neckarsulm.

Elisa Burkholer kämpft gegen Frisch Auf Göppingen. (Foto: Axel Kretschmer)

Aus der Fusion der Sportvereinigung Neckarsulm 1946 e.V. und der Sportfreunde Neckarsulm e.V. entstand 2009 die Neckarsulmer Sport-Union e.V.(NSU). Der Aufstieg in die 1. Liga erfolgte dann 2016. Bereits zum zweiten Mal in ihrer Karriere übernahm die Österreicherin Tanja Logvin das Cheftraineramt bei den NSU-Handballerinnen. Ziel der Saison ist, besser als der letztjährige 9. Platz zu sein.

Die Mannschaft muss den Abgang von Nele Reimer nach Bietigheim verkraften, dafür kam Carmen Moser aus Ketsch. In den bisherigen Spielen gab es zwei Niederlagen gegen Buxtehude und Bietigheim. Demgegenüber stehen zwei Siege gegen Göppingen und Ketsch sowie am letzten Wochenende ein 24:24 bei Halle-Neustadt – wobei man über weite Strecken sogar führte.

Effektive Wurfquoten und Tempo in der zweiten Welle

Variables Spiel in der Abwehr und im Angriff – auch gerne mit zwei Kreisläuferinnen – das zeichnet die NSU aus. Effektive Wurfquoten, wenige technische Fehler und Tempo in der zweiten Welle sind weitere Markenzeichen. In allen bisherigen Spielen hat die Mannschaft zudem immer bis zur letzten Sekunde gekämpft.

Die Vereins-Philosophie spricht davon, dass man Vorreiter im Bereich der Trainingsmethodik sein möchte und viel Wert legt auf eine kontinuierliche, zukunftsorientierte und ganzheitliche Entwicklung der Sportler/innen. An Einzelspielerinnen taten sich in den bisherigen Spielen vor allem Joanna Rode (LA), Nathalie Hendrikse (RA), Jill Kooij (KM) und Carmen Moser (RL) hervor, die zusammen knapp 80 Tore erzielten.

Dynamites machen weitere Fortschritte

Bei den Meenzer Dynamites war der Frust nach dem letzten Spiel schon etwas größer – lag das Team doch über weite Strecken des Spiels gegen Göppingen in Führung. Aggressiveres Abwehrverhalten, strukturiertes Angriffsspiel und immer wieder auch Gegenstoßtore führten zu den jeweiligen Zwischenständen. Es war deutlich erkennbar, dass die Mannschaft spielerisch weitere Fortschritte gemacht hat.

Entscheidend wird am Sonntag sein, dass die Dynamites ihre Fehleranzahl minimieren, bedingungslos zurücklaufen und im Angriff zwar strukturiert, aber trotzdem variabel agieren. Das eigene Abwehrzentrum soll geschützt, die wurfstarken Rückraumspielerinnen rechtzeitig attackiert und durch intelligentes Übernehmen/Übergeben dem gegnerischen Angriff möglichst wenig Raum gegeben werden.

Trainer Florian Bauer erhofft sich vor allem einen besseren Start: "Schneller reinkommen ins Spiel, auf unserer Abwehrarbeit aufbauend im Angriff solide agieren. Und: in den entscheidenden Phasen, gerade auch gegen Ende des Spiels, cooler und abgezockter sein. Dann müssen die Automatismen greifen und konsequenterweise werden wir damit auch stress-resistenter."