News [Handball] 08.10.2020 — 18:57 Uhr

Jetzt sollen Punkte her

Am Wochenende treffen die Meenzer Dynamites auf die Mannschaft von Frisch Auf Göppingen.

 

Steff Güter muss am Wochenende verletzungsbedingt aussetzen. (Foto: Axel Kretschmer)

Am Sonntag, 11. Oktober 2020, treten die Meenzer Dynamites gegen die Mannschaft von Frisch Auf Göppingen an. Da die Mainzerinnen hier laut Trainer Florian Bauer einen "Gegner auf Augenhöhe" erwarten, sei die Mannschaft gut vorbereitet, um spielerisch Antworten geben zu können. "Deshalb erwarte und hoffe ich, dass wir am Sonntag die ersten Punkte einfahren können", stellt der Trainer in Aussicht.

Mit Frisch Auf Göppingen treten die Dynamites einem Gegner gegenüber, der zwei unterschiedliche Abwehrsysteme beherrscht. Ob die Gegnerinnen um Trainer A. Knezevic gegen die Mannschaft aus Mainz eher offensiv mit einer 5:1-Abwehr oder doch traditionell 6:0 antreten werden, bleibt noch spannend. Die Stärke der Gastmannschaft ist, aus der sicheren Abwehr heraus mit schnellen Gegenstoßtoren zum Erfolg zu kommen. Das Hauptaugenmerk liegt bei dem Team auf dem Klassenerhalt.

Erster Sieg für Göppingen gegen Halle

Wie Mainz 05 musste Göppingen ebenfalls viele Spielerinnen verabschieden. Insgesamt fünf Neuzugänge musste Trainer Knezevic ins Team integrieren. Das scheint bislang recht gut gelungen zu sein: Am letzten Spieltag hat Göppingen gegen Halle den ersten Heimsieg eingefahren (26:24). Zuvor musste die Mannschaft sich leider gegen Blomberg (22:26) und gegen Neckarsulm (24:28) geschlagen geben. Nach eigenen Einschätzungen waren es unvorbereitete Würfe und misslungene Abspiele, die den Kontrahenten immer wieder einfache Tore ermöglichten. Aktuell belegt Göppingen dem 11. Tabellenplatz.

Die Mainzerinnen freuen sich am Wochenende aber erneut auf ein Wiedersehen mit einer ehemaligen Spielerin. Alexandra Tinti, die die letzten Jahre erfolgreich bei Mainz 05 gespielt hat, läuft nun in der Mainzer Halle im grünen Trikot auf.

Steff Güter fehlt in der Abwehr

Bei den Dynamites wird es am Wochenende darauf ankommen, das Abwehrverhalten zu stabilisieren: situationsgerechte Absprachen, aggressive Nach-Vorne-Verteidigung, intensive 1:1-Aktionen annehmen und lösen – und: die Bereitschaft, immer wieder zurückzulaufen. Trainer Florian Bauer weiß, dass die Aufgabe schwierig wird: "Leider müssen wir Stefanie Güter verletzungsbedingt im Abwehrbereich ersetzen. Aber ich hoffe, dass wir weniger Fehler machen und die nötige Intensität in der Abwehr aufbringen." Denn in den vergangenen Spielen hat sich gezeigt, dass die Abwehrbereitschaft weiter forciert werden muss.

Im Angriff haben sich die Mainzerinnen zum Ziel gesetzt, auf ein schnelles Umschaltspiel und Ballsicherheit zu setzen. Wenn möglich, sollen selbst Gegenstöße eingeleitet werden und mit schnellen sicheren und druckvollen Bällen die gegnerische Abwehr vor schwierige Aufgaben gestellt werden. "Ansonsten müssen wir im Angriff die Abstimmungsfehler minimieren und eine größere Ballsicherheit und Passqualität an den Tag legen. Ich denke, wir haben jetzt auch mehr Selbstvertrauen, sind gut vorbereitet, um einem 'Gegner auf Augenhöhe' zu begegnen", sagt Florian Bauer.