News [Handball] 29.09.2020 — 08:44 Uhr

Dem Tempohandball der Blombergerinnen nicht gewachsen

Meenzer Dynamites unterliegen der HSG Blomberg-Lippe deutlich.

Die Mainzerinnen hatten kaum eine Chance, das Spiel der Blombergerinnen zu unterbinden. (Foto: HSG Blomberg-Lippe)

Eigentlich sind die Mainzerinnen gut ins Spiel gestartet – mit einem eigenen Gegenstoßtor. Im Verlauf der ersten 15 Spielminuten gelang es auch immer wieder, Akzente im Angriff zu setzen. Doch über ein zwischenzeitliches 9:7 und 13:8 setzten sich die Gastgeberinnen immer deutlicher ab. Über 17:9 und 22:10 in der 22. Minute führten die Blombergerinnen zur Halbzeit deutlich mit 26:11. Bis zur 45. Minute hielten die Mainzerinnen den Abstand in etwa konstant (35:19), mussten aber nach 38:21 (48.) und 41:22 (54.) den ungefährdeten 45:25 Sieg der Gastgeberinnen anerkennen.

Klare Überlegenheit der Gastgeberinnen

Die Dynamites konnten nur zu Beginn des Spiels und in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit einige gekonnte Aktionen zeigen. Dass im zweiten Abschnitt dann einige sehenswerte Tore über den Kreis erzielt wurden, ändert nichts an der klaren Überlegenheit der Gastgeberinnen. Die Mannschaft verstand es über die gesamte Spielzeit nicht, die Vorgabe des Trainers – Rückzug, Rückzug, Rückzug - umzusetzen. Auch der Kampf, den die Mannschaft in den letzten Spielen zeigte, blieb in einigen Phasen in diesem Spiel leider aus.

Florian Bauer erkannte den verdienten Sieg der Blombergerinnen an: "Wir haben heute ein sehr schönes Beispiel für Tempohandball und druckvolles Angriffsspiel gesehen. Unser Augenmerk liegt jetzt auf dem Oktober. Wir werden die kommenden beiden Wochen nutzen, um uns gut auf die beiden kommenden Heimspiele vorzubereiten. Allerdings müssen wir uns steigern, um dann erste Erfolge einfahren zu können."

HSG-Trainer sehr zufrieden

Die Gastgeberinnen schafften es über den gesamten Spielverlauf hinweg immer wieder, mit Tempo ihre Angriffe vorzutragen. Egal ob die Mainzerinnen erfolgreich waren oder nicht – stets ging es mit Volldampf ins Umschaltspiel nach vorne. Am Ende erzielten sie etwa 50 Prozent aller Tore durch Gegenstöße.

HSG-Trainer Steffen Birkner war dementsprechend sehr zufrieden. "Wir sind heute über den gesamten Spielverlauf hohes Tempo gegangen, hatten im Positionsangriff viel Dampf und waren im Abwehrbereich sehr strukturiert."

 

Beste Torschützinnen beim Gegner: Marie Michalczik (9/2), Lisa Bormann-Rajes (8), Nele Franz (7/2), Ann Kynast (6), Laura Rüffieux (4).

Tore für Mainz: Nina Kolundzic, Ellen Janssen, Carina Gangel (1), Aleksandra Dorsz (4), Sophia Michailidis (1), Anika Hampel (1), Stefanie Güter, Natalie Adeberg (5/1), Denise Großheim (1), Elisa Burkholder (3), Franziska Fischer (8/5), Tina Kolundzic, Nives Klobucar (1).