Meenzer Dynamites 18.07.2020 — 12:00 Uhr

Meenzer Dynamites mit neuer "Teamplayerin am Kreis"

Die nächste Verpflichtung für die kommende Bundesligasaison kommt von den "Beyeröhder Handballgirls". Trainer Florian Bauer sieht im Gesamtpaket mit Aleksandra Dorsz den Kreis perfekt besetzt.

Sophia Michailidis

Abteilungsleiter Karl-Heinz Elsäßer meldet die nächste Verpflichtung für die kommende Bundesligasaison: "Wir freuen uns, dass wir mit Sophia Michailidis für eine der beiden vakanten Kreisläuferpositionen eine sowohl menschlich als auch sportlich gute Besetzung gefunden haben."

Trainer Florian Bauer ergänzt: "Sophia wird die Kreisläuferin-Position in Zusammenarbeit mit Aleksandra perfekt besetzen. Sie hat gerade im Angriff tolle Fähigkeiten in der Art und Weise wie sie die freien Räume erahnt und den Ball quasi anzieht. Zudem war der persönliche Kontakt sofort sehr sympathisch und ich freue mich auf eine tolle Teamspielerin, die immer alles geben wird. Es ist schön, gerade so jemanden noch mit in der Mannschaft zu haben."

Gute Verbindung von Handball und Uni möglich

Nicht nur wegen der Erfahrungen aus einigen Duellen zwischen den Meenzer Dynamites und ihrem vorherigen Team, den "Beyeröhder Handballgirls", schätzt Sophia die neue Aufgabe: "Ich freue mich besonders auf die neue Herausforderung und die lieben Menschen bei Mainz 05. Die Chance, sich mit den besten Mannschaften Deutschlands messen zu dürfen, sollte man sich nicht entgehen lassen. Aber insgesamt hat mich vor allem das Gesamtpaket in Mainz überzeugt. Ich kann hier gut Uni und Handball miteinander verbinden und ich kenne schon viele Leute vom Verein. Außerdem habe ich mich schon immer bei den Spielen in Mainz sehr wohl gefühlt."

Die in Hamburg geborene 1,68 m große Kreisläuferin, die beim BSV Buxtehude ausgebildet wurde, ist bekannt dafür, "immer alles fürs Team zu geben", eine klassische Teamplayerin also. Sportlich nimmt sie sich vor: "Ich möchte definitiv an meiner Defensivleistung weiterarbeiten und mehr Konstanz erreichen“.

"Es wird eine harte Saison"

Und auch die zu erwartenden schweren Aufgaben schrecken sie nicht ab: "Ziel ist, denke ich, nach wie vor auf jeden Fall der Klassenerhalt! Es wird allerdings eine harte Saison, da zwei weitere Teams dabei sind und je nachdem wann es wirklich wieder mit dem Spielbetrieb losgeht, können auch sehr anstrengende Wochen mit mehreren Spielen in einer Woche auf uns zukommen. Aber ich bin mir sicher, dass wir das irgendwie schaffen!"

Wenn Sophia – Spitzname "Softy" – nicht beim Handball ist, trifft sie sich mit Freunden, erkundet die Stadt oder genießt die Zeit für sich. Für ihre berufliche Zukunft wird sie in Mainz studieren, hier ist sie noch offen. Entweder geht es nach ihrem Studium in "Sport Erlebnis und Bewegung" zum Master in Sport oder in Richtung Psychologie.