Meenzer Dynamites 17.07.2020 — 17:00 Uhr

Mainz 05 Handball verpflichtet polnische Kreisläuferin

Die Meenzer Dynamites schließen die Lücke am Kreis mit der polnischen Erstliga-Spielerin Aleksandra Dorsz.

Aleksandra Dorsz

Das 1,70 m große 24-jährige "Powerpaket" hat schon einige nationale und internationale Erfahrungen sammeln können, prägend dabei sicher ihre Station bei Vistal Gdynia (Polnischer Meister 2017 und EHF-Cup Teilnehmer 2016 und 2017). 2017 gehörte sie auch zum polnischen B-Nationalteam. Zuletzt hat sie bei MKS Piotrcovia gespielt. Der FSV Mainz 05 ist ihre 1. Station in Deutschland.

Die sportliche Leiterin von Mainz 05 Handball, Eva Federhenn, weiß, dass "Aleksandra als Nachfolgerin von Janka Bauer in große Fußstapfen treten wird". Allerdings geht sie auch davon aus, dass "sie über das entsprechende Potenzial, und vor allem den nötigen Ehrgeiz verfügt, sich in der deutschen Bundesliga weiterentwickeln zu können. Wir freuen uns vor allem, dass die Verpflichtung trotz der schwierigen Bedingungen durch die Corona-Pandemie geklappt hat."

Ein 'Mentalitätsmonster'

Florian Bauer beschreibt den Zugang und freut sich auf das Kennenlernen: "Mit Aleksandra bekommen wir nach Sichtung der Videos eine physisch starke Kreisläuferin, die auch auf den Halbpositionen in der Abwehr ihre Frau steht. Sie hat mich durch ihr gutes Stellungsspiel im Angriff und ihr Raum-Zeit-Gefühl überzeugt. Zudem ist sie ein 'Mentalitätsmonster', was man auf den Videos sah. Das konnte auch Martin Malik über seine polnischen Kontakte in Erfahrung bringen." Trainer Bauer weiter: "In den ersten Tagen habe ich sie auch als eine sehr offene und freundliche junge Frau kennen gelernt, und ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit."

Auch Abteilungsleiter Karl-Heinz Elsäßer schaut voller Zuversicht auf den Neuzugang: "Mit Aleksandra haben wir eine bereits international erfahrene Spielerin für die Position am Kreis gewonnen. Unsere Aufgabe wird es sein, sie schnellstmöglich in die Mannschaft zu integrieren und ihr den Start in Mainz zu erleichtern. So wie ich sie in den ersten Tagen bereits kennen gelernt habe, wird das aber problemlos funktionieren, da sie eine offene junge Frau ist, die mit Sicherheit unsere Mainzer Lebensart schnell annimmt."

Aleksandra erhält bei den Mainzern einen Vertrag für ein Jahr mit einer Anschlussoption.