Meenzer Dynamites 26.06.2020 — 18:08 Uhr

In den Fußstapfen der Großen

Vier Talente rücken in den erweiterten Bundesligakader

Amelie #7, Anika #11, Leah #18, Julie #20 "klopfen oben an"

„Wir freuen uns besonders, dass sich über unser Förderkonzept vier weitere junge Talente aus dem Drittligateam so gut entwickelt haben, dass sie in den erweiterten Bundesligakader aufrücken“, berichtet die sportliche Leiterin von Mainz 05 Handball Eva Federhenn. „Natürlich werden wir in enger Abstimmung mit den beiden verantwortlichen Trainern darauf achten, dass das Fördern und Fordern nicht zu einer Überlastung führt und werden dabei auch die Anforderungen von Schule, Studium oder Ausbildung beachten.“

Kreisläuferin Leah Schulze hat sich nach Einschätzung ihrer Trainerin Nikoletta Nagy in der letzten Saison „in vielen Bereichen verbessert“. Nagy betont: „Leah trainiert immer mit 100 % und versucht, in jeder Situation das Beste herauszuholen. So hat sie es sich selbst erarbeitet, dass sie in der kommenden Saison zum erweitertem Kader gehört.“

Leah selbst ist „dankbar, die Chance zu bekommen mit erfahrenen Spielerinnen zu trainieren und von Ihnen zu lernen.“ Am längsten dabei von den „Vieren“ kennt sie schon einige Spielerinnen aus den letzten Jahren und ist gespannt auf die Neuzugänge. In erster Linie „freut sie sich auf das neue Team und die Möglichkeit, sich mit Mainz 05 in der ersten Liga beweisen zu können.“

Leah Schulze weiß aber auch, dass „in der ersten Liga natürlich ein ganz anderes spielerisches und körperliches Niveau herrscht.“ Auf ihrer Agenda steht deshalb: „Ich werde sowohl an der Ausdauer als auch am Athletischen noch viel arbeiten müssen. Zudem wird die Koordination zwischen meinem Studium, der zweiten und der ersten Mannschaft sicherlich nicht immer einfach werden, ich bin aber zuversichtlich, dass ich da mit den Verantwortlichen und Trainern gute Lösungen finden werde.“

Rückraum-Toptalent Anika Hampel ist zwar die Jüngste des Quartetts, hat aber nicht nur in der 3. Liga für Furore gesorgt, sondern auch schon ihre ersten Bundesligatreffer verbuchen können. Trainerin Nagy zu ihr: „16 Jahre jung und schon Perspektivspielerin, das spricht alleine schon für sich. Sie ist hoch motiviert, ehrgeizig und  talentiert. In jeder Situation gib sie 100 % und will sie immer wieder was Neues lernen. Sie ist auf dem Weg, eine richtige gute Handballerin zu werden.“

Anika Hampel freut sich sehr auf die Chance und Herausforderung, „von den Bundesliga-Spielerinnen viel lernen und vor allem wichtige Erfahrungen sammeln zu können.“ Dabei lässt sie sich auch nicht von den kommenden Anforderungen abschrecken: „Körperlich muss ich mich weiterentwickeln, um bestehen zu können. Die Fahrten werden auch länger und aufgrund der neuen Belastung ist die richtige Balance zwischen Schule, Sport und Regeneration wichtig.“

Linkshänderin Amelie Gilanyi hat laut Nikoletta Nagy schon „in ihrer ersten Saison bei Mainz 05 bewiesen, dass sie eine talentierte Rechtsaußen-Spielerin ist. „Amelie ist bissig, cool und sehr fleißig“ so Nagy, „Dadurch und auch wegen der vielen Spielanteile hat sie sich sehr gut entwickelt. Mit ihrem Ehrgeiz und ihrer Motivation wird sie den nächsten großen Schritt machen und ich freue mich für sie.“

Amelie bestätigt die Einschätzung ihrer Trainerin: „Ich freue mich besonders, von so  spielstarken Mitspielerinnen zu lernen und weiß, dass die 1. Liga nochmal viel schneller und körperbetonter und eine sehr große Herausforderung für mich ist. Ich werde dafür noch härter und intensiver trainieren.“

Auch die Vierte im Bunde, Rückraumspielerin Julie Jacobs hat aus Sicht ihrer Trainerin „schon im ersten Jahr gezeigt, was für ein Potenzial in ihr steckt.“ Nagy beschreibt das Talent: „mit ihren starken, gezielten Würfen und ihrer guten Athletik stellt sie ihre Gegnerinnen vor viele Probleme. Außerdem ist sie ist sehr lernfähig und sie versucht immer die richtigen Lösungen zu finden. Mit ihrem Willen und ihrer Motivation wird sie den nächsten Schritt machen“, freut sich Nagy.möchte 

Wie ihre drei Mitstreiterinnen freut sich auch Julie auf das gemeinsame Arbeiten mit dem Bundesliga-Team. Sie ist sich bewusst, dass „es ein riesiger Schritt von der 3. in die 1. Bundesliga ist, aber ich freue mich auf die Herausforderung. Ich muss weiterhin an meinen Stärken arbeiten, meine Schwächen verbessern und noch viel von den erfahrenen Spielerinnen lernen.“

Auch Florian Bauer, der neue Trainer des Bundesliga-Teams, ist sehr neugierig auf die vier Talente: "Ich freue mich immer sehr darauf, junge Spielerinnen weiterentwickeln zu dürfen. Ich habe von allen Vieren schon viele gute Sachen gehört und möchte natürlich jetzt die Vorbereitung nutzen, um mir selbst ein Bild zu machen. In Abstimmung mit Niki Nagy werden alle Vier kontinuierlich im Erstliga-Kader mittrainieren und so ihre Chance haben, sich zu entwickeln und zu zeigen."