Meenzer Dynamites 17.02.2020 — 14:29 Uhr

Im Angriff riss der Faden

Die Meenzer Dynamites verlieren gegen die Neckarsulmer Sport-Union mit 17:22 (10:8) und belohnen sich nicht für ihre starke Abwehrarbeit.

Im Angriff noch eine der Besten - Franziska Fischer (Bild Axel Kretschmer)

Die Gastgeberinnen gingen hochmotiviert zu Beginn mit 2:0 in Führung. Erst nach 12 Minuten hatte die NSU das Ergebnis auf 2:4 gedreht. Beide Abwehrreihen und Torhüterinnen prägten die erste Halbzeit. Die Dynamites schafften aber den Anschluss und gingen selbst wieder in Führung, die sie auch mit dem 10:8 zur Halbzeit behaupteten.

Nach der Halbzeit konnten sich die Dynamites sogar auf 12:9 und 13:10 erhöhen und lagen voll auf Kurs. Leider brachten zwei Zeitstrafen die Mainzerinnen dann unverständlicherweise völlig aus dem Tritt und Neckarsulm stellte trotz zweier Auszeiten mit einem 8:0 Lauf auf 13:18.

Immer noch mit genügend Zeit auf der Uhr schafften es die Dynamites aber nicht mehr zu verkürzen. Zu viele Fehler und zu wenig Durchschlagskraft im Angriff verhinderten ein besseres Ergebnis, und somit gewann NSU am Ende verdient mit 22:17.

Trainer Thomas Zeitz nach dem Spiel: "Wir haben eine starke Abwehr- und Torhüterinnen-Leistung gezeigt und hätten darauf aufbauend zwei Punkte holen können. Leider ist es uns aber nicht gelungen, im Angriff mit dem entsprechenden Mut und dem nötigen Willen zu agieren, was sehr schade ist. Selbst beim 13:13 hatten wir noch genug Zeit und waren aufgrund des Spielverlaufes eigentlich im Vorteil. Leider verlieren wir dann den Kopf und den Glauben und kommen nicht mehr zurück. Sehr schade, aber jetzt auch nicht mehr zu ändern. Wir haben eine Chance vertan, uns zwei Punkte zu holen, und müssen jetzt wieder vernünftig arbeiten, um im nächsten wichtigen Spiel bereit zu sein und dann nicht nach 40 Minuten den Faden verlieren. Deshalb heißt es Krone richten und weiter geht's".