Meenzer Dynamites 15.02.2020 — 08:56 Uhr

"Ich werde alles dafür geben, dass wir uns nächste Saison in der 1. Liga wiedersehen!"

Umworbenes Talent: Alicia Soffel entscheidet sich in der Saison 2020/21 für die Flames

 

Alicia Soffel wechselt im Sommer zu den Flames (Bild Ralf Bilo)

Bei den Dynamites spielt sie ihre erste Bundesligasaison und ruft bei Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 regelmäßig sehr gute Leistungen ab. Ab Sommer schnürt Alicia Soffel ihre Handballschuhe in der Weststadthalle und unterschreibt einen Zweijahresvertrag beim südhessischen Erstligavertreter von der Bergstraße.

Nicht nur bei der sportlichen Leitung um Trainerin Heike Ahlgrimm stand die 21-jährige seit längerem im Notizbuch: Das aus einer Handballfamilie stammende Talent war außerdem bei den gemeinsamen Trainingseinheiten mit den Nachbarn aus Rheinland-Pfalz im allgegenwärtigen Fokus der Verantwortlichen.

Die gebürtige Meisenheimerin hielt jedoch weiterhin den „Meenzer Dynamites“, ihrem Aufstiegsteam, die Treue. Eine folgerichtige Entscheidung, die Trainerin Heike Ahlgrimm als ehemalige Profispielerin sehr gut nachempfindet und sich jetzt sehr auf ihren jungen Neuzugang freut: "Natürlich ist Alicia eine Wunschspielerin, sie entwickelt sich in Mainz seit fünf Jahren sehr gut. Ihr Potential zeigte sie schon in der zweiten Liga, in dieser Runde hat Alice dann noch einmal einen großen Schritt nach vorn gemacht und übernimmt für Mainz 05 große Verantwortung. Sie profitiert sicher auch von der guten Arbeit, die mein Trainerkollege Thomas Zeitz in Mainz macht. Es ist wunderbar, dass Alicia sich nun für die Flames entschieden hat und ihre nächsten Schritte bei uns machen will.“

Mainz 05-Handball Abteilungsleiter Karl-Heinz Elsäßer betont: „Alicia hat sich bei uns von einer in der Jugend herausragenden Spielerin zu einer sehr guten Bundesligaspielerin entwickelt. Sie steht mit Sicherheit noch nicht am Ende Ihrer Entwicklung. Wir hätten sehr gerne mit ihr weitergearbeitet, können aber ihre Beweggründe, sich frühzeitig für eine sichere Bundesliga-Zukunft zu entscheiden, verstehen. Sie findet in Bensheim eine Mannschaft vor, in der sie sich in Ruhe weiterentwickeln kann. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und hoffen darauf, dass sie sich mit einem großen Erfolg, nämlich dem Klassenerhalt ihrer aktuellen Mannschaft, aus Mainz verabschiedet. Auch ihren weiteren Weg nach Oben werden wir natürlich gerne verfolgen, und dann mit Stolz sagen: „Sie war mal eine von uns.“

Soffel: „Konzept und Umfeld ausschlaggebend“


Alicia Soffel, die vor einigen Tagen ihren 21-jährigen Geburtstag feierte und kürzlich beim Regional-Lehrgang der deutschen Nationalmannschaft in Bensheim dabei war, zu ihrem Wechsel: „Mich hat vor allem das Konzept beeindruckt, dass hier viel mit jungen Spielerinnen gearbeitet wird. Dazu kommt das familiäre Umfeld und das Flames-Team mit dem Mix aus Jugend und Erfahrung plus die Fans, sie stehen immer treu hinter der Mannschaft. Ich freue mich einfach wahnsinnig auf die neue Herausforderung und bin fest davon überzeugt, dass ich mich hier weiterentwickeln kann.“

„Alice“ richtet Dankesworte an ihren aktuellen Verein

„Die Entscheidung ist mir sicher nicht leicht gefallen, da für mich viel an Mainz 05 hängt. Ich habe mich hier sportlich und persönlich enorm weiterentwickeln können. Dafür bin ich dem Verein, Thomas Zeitz, meinen Mitspielerinnen, den Fans und nicht zu vergessen meinen Eltern unendlich dankbar, für all die Unterstützung in den ganzen letzten Jahren. Wir haben alle zusammen sehr viel erreicht, mit dem krönenden Abschluss des Aufstiegs in die 1. Liga, sowie der jetzigen 1. Liga Saison. Diese Momente werden immer einzigartig und in meinen Erinnerungen bleiben. Nichts desto trotz bin ich der Meinung, dass für mich jetzt die Zeit gekommen ist, den nächsten Schritt zu gehen. Ich wünsche Mainz 05 und den Spielerinnen von ganzem Herzen alles Gute. Ich werde bis zum Saisonende alles dafür geben, dass wir uns aus nächste Saison erneut in der 1. Liga wiedersehen!“

Pressemeldung 1. FSV Mainz 05 / HSG Bensheim/Auerbach Flames, 14.02.2020, (Daniela Bilo, Sören Wennerlund