Meenzer Dynamites 13.02.2020 — 13:16 Uhr

Noch Luft beim Fokus auf die wesentlichen Dinge

Die Dynamites haben Ihr Mittwoch Spiel beim Thüringer HC mit 19:36 (9:20) verloren.

 

Licht und Schatten, aber besser als im Hinspiel (Bild Bilo Mainz 05)

In einem munteren Spiel zeigten die Mainzerinnen wieder einige sehr unterschiedliche Phasen. Zu Beginn der ersten Halbzeit bekam die Abwehr wenig Zugriff auf gut startende Thüringerinnen. Im Angriff wechselte Licht und Schatten, während in der Defensive oftmals der letzte Schritt fehlte und dem entsprechend der starke Rückraum immer wieder Lücken fand, um einfache Tore zu erzielen.

In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit kam die Deckung der Dynamites besser ins Spiel, dafür hatte jetzt der Angriff die Linie verlassen und agierte teilweise mit zu viel Respekt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit führten einige technische Fehler schnell dazu, dass sich der THC durch Gegenstöße schnell weiter absetzen konnte. Mit der Verletzung von Meike Schmelzer, auf diesem Wege die besten Wünsche und gute Besserung, kam ein kleiner Bruch ins Spiel des THC und die Dynamites kamen umgekehrt besser ins Spiel.

Die Abwehr stabilisierte sich und im Angriff fanden die Dynamites zurück in die Spur und erzielten das eine oder andere schön herausgespielte Tor. Am Ende stand unter dem Strich ein 19:36 und zumindest die eine Hälfte des vor dem Spiel ausgegebenen Zieles wurde erreicht. Die Mannschaft hat sich wieder nicht aufgegeben und gerade in den beiden Phasen zum Ende der ersten und zum Ende der zweiten Halbzeit Ihr Potential angedeutet.

Trainer Thomas Zeitz n seiner Analyse: "Erstmal möchte ich im Namen von Mainz 05 und auch persönlich Meike gute Besserung und schnelle Genesung wünschen, denn unabhängig vom Spiel und Ergebnis tut es einem immer leid, wenn gegnerische Spielerinnen sich schwer verletzen.“

„Das Ergebnis des Spiels ist okay, auch wenn wir sicher mit etwas längeren guten Phasen sicher noch das eine oder andere Tor weniger hätten kassieren bzw. mehr hätten werfen können. Wir haben aber jeder Spielerin Spielzeit geben können und deshalb sind wir nicht unzufrieden. Wir müssen nur endlich aus den Fehlern lernen und uns noch mehr auf die Dinge fokussieren, die taktisch im Spiel wichtig sind. Ein paar Fehler zu viel sind gegen einen Gegner wie den THC tödlich, dafür ist die Qualität auf der anderen Seite zu stark. Trotzdem können wir viel mitnehmen für das wichtige Spiel am Samstag gegen Neckarsulm".