Meenzer Dynamites 01.02.2020 — 11:26 Uhr

Schwer aber machbar

Zum Abschluss der Hinrunde geht’s morgen nach Oldenburg – Anwurf 16:30 Uhr in der EWE Arena Oldenburg

Da sein, wenn es drauf ankommt (Bild Annette Platen)

Die Meenzer Dynamites haben zum Ende der Hinrunde ein schweres, aber machbares Auswärtsspiel in Oldenburg. Wenn es am Sonntag um 8 Uhr auf den Weg nach Oldenburg geht haben die Dynamites viel Selbstvertrauen im Gepäck. Die Situation um den Trainerposten ist geklärt. Somit ist ein wichtiges Thema geklärt und das Team kann sich voll auf die schwere Aufgabe im Norden konzentrieren.

Oldenburg musste die letzten Jahre Schritt für Schritt den Etat anpassen und damit auch das Team verändern und verjüngen. Allerdings hat der VfL durch seine sehr gute Jugendarbeit genug Potential und hat dies nicht nur in dieser Saison mehrfach gezeigt. Schwankungen sind einkalkuliert und mit sieben Punkten führt Oldenburg das letzte Drittel der Tabelle verdientermaßen an.

Eine gute Mischung, ein variables Spiel und taktische Kniffe bringen den VfL in eine gute Position im Kampf um den Klassenerhalt, wobei der Rückraum sicher das Prunkstück ist. Aber die deftige Heimniederlage vor zwei Wochen gegen Bad Wildungen zeigt, dass sie für die Mainzerinnen nicht unerreichbar sind. Hinzu kommt, dass der VfL sicher mehr unter Zugzwang steht, dass Spiel gegen den Aufsteiger und Vorletzten der Tabelle zu Hause gewinnen zu müssen.

Die Dynamites dagegen haben schon zweimal gezeigt, dass diese Konstellation für sie durchaus von Vorteil sein kann. In Ketsch und in Wildungen hat sich das Team aus der Landeshauptstadt bestens präsentiert und verdient gepunktet. Mit einer guten Defensive und einem mutigen und geordneten Spiel ist sicher auch in Oldenburg was möglich. Sophie Hartstock, die in dieser Woche wieder ins Teamtraining eingestiegen ist, und das Team am Wochenende auch wieder aktiv unterstützen kann, freut sich natürlich besonders auf den Ausflug in den Norden.

Trainer Thomas Zeitz und sein Team sind sich bewusst: "Wir fahren als Außenseiter, aber sicher nicht chancenlos nach Oldenburg. Zweimal haben wir schon gezeigt, dass wir den Druck annehmen und aushalten können. Ebenso haben wir in diesen Spielen belegt, da zu sein, wenn es was zu holen gibt. Auch wenn Oldenburg aufgrund der individuellen Stärken sicher zu den stärksten Teams aus dem unteren Drittel gehört. Für uns wird wichtig sein, an uns zu glauben und 60 Minuten mit kühlem Kopf und heißem Herz dagegen zu halten. Wir sind vorbereitet und wollen die Hinrunde positiv abschließen."