Meenzer Dynamites 30.09.2019 — 07:16 Uhr

DHB-Pokal: „Das Nonplusultra in Mainz“

Mittwoch, 02.10.2019 um 19.30 Uhr - in der 2. Runde DHB-Pokal empfangen die Dynamites am den amtierenden Deutschen Meister SG BBM Bietigheim.

Thomas Zeitz und sein Team erwarten den Deutschen Meister (Bild Detlef Gottwald Fotografie)

Genau eine Woche vor dem Punktspiel in Bietigheim bescherte uns die „Losfee“ ausgerechnet auch und schon wieder den Deutschen Meister in der zweiten Runde des DHB Pokals. Wegen der Champions League Verpflichtungen der SG musste diese Partie wie auch das Punktspiel auf den Mittwoch vorgezogen werden.

Mit der SG BBM Bietigheim kommt die wohl am besten besetzte Bundesligamannschaft nach Mainz. Etliche Nationalspielerinnen aus verschiedenen Nationen spicken das Team von Trainer Martin Andersen.

Die individuelle Qualität des Teams ist extrem hoch, und dementsprechend schwer ist die Aufgabe für die Dynamites. Der Einzug in die dritte Runde des DHB Pokals ist mit diesem Los wohl auf ein nicht mehr definierbares Minimum gesunken, ist es doch wie das erste Punktspiel gegen den THC gezeigt hat, im Handball als Underdog schier unmöglich ein solches Team zu schlagen. Dafür sind die Unterschiede doch noch viel zu groß.

Entsprechend befreit können die Mainzerinnen aufspielen und weitere Erstligaluft schnuppern, ohne den Druck zu haben, irgendein bestimmtes Ergebnis erzielen zu müssen.

Trainer Thomas Zeitz bringt es auf den Punkt: "Mit Bietigheim kommt das Non­plus­ul­t­ra zu uns nach Mainz. Ein Team voll mit außergewöhnlichen Spielerinnen auf allen Positionen. Für uns bedeutet das weitere lehrreiche 60 Minuten, können wir doch ganz entspannt aufspielen und viel probieren. Das werden wir auch tun, zumal wir mit Elisa Burkholder und Simona Cipaian zwei angeschlagene Spielerinnen haben. Auch Carina Gangel steht auf dieser Liste, da sie letzte Woche krank war.“

Zeitz weiter: „Wir werden hier kein Risiko gehen und so werden andere Spielerinnen Spielzeit bekommen, um sich ebenfalls auf diesem Niveau an die Bundesliga zu gewöhnen. Die Zuschauer können sich auf den aktuellen Meister, viele Nationalspielerinnen und individuell starke Spielerinnen freuen. Wir werden alles geben, um unseren Teil zu einem ordentlichen Handballspiel beizutragen."