Meenzer Dynamites 02.09.2019 — 08:21 Uhr

Dynamites glanzlos in die 2. Runde des DHB-Pokal

Die Meenzer Dynamites erreichen mit einem glanzlosen 28:18 (12:12) Sieg gegen die HSG Hunsrück die zweite Runde im DHB Pokal.

Theresa Horstmann wurde für ihren guten Auftritt als MVP ausgezeichnet (Bild Dennis Irmiter - Photo-Moments)

In einer proppenvollen und warmen Halle in Sohren begann für die Meenzer Dynamites die Bundesliga Saison 2019/20. Gegen einen starken Oberligisten war in der ersten Halbzeit viel Sand im Getriebe. Ohne die Verletzten Janka Bauer, Larissa Platen und Elisa Burkholder und dafür mit Theresa Horstmann, Leah Schulze und Jill Reuter von der zweiten Mannschaft begann das Spiel verhalten und nervös.

Beide Teams brachten im Angriff nicht viel zu Stande und produzierten einige Fehler und Fehlwürfe. Die 05erinnen vermochten sich nicht abzusetzen und scheiterten oft an der gegnerischen Torfrau, aber auch am eigenen Nervenkostüm. So konnte der Oberligist das Spiel in Halbzeit eins ausgeglichen gestalten und mit einem Unentschieden in die Pause gehen.

Nach der Pause setzten sich die Dynamites dann aber nach und nach ab und profitierten von der jetzt besseren Defensive und einem ordentlichen Gegenstoß. Mit Theresa Horstmann kam in der zweiten Halbzeit auch mehr Bewegung in das Spiel und die 05erinnen konnten zumindest ab und an mal spielerisch überzeugen.

Letztlich wurde die Pflichtaufgabe am Ende souverän, aber noch nicht optimal gelöst. Trainer Thomas Zeitz: "Wir hatten über die gesamte Vorbereitung Probleme gegen unterklassige Gegner, weil wir da im Kopf nicht frei agieren konnten. Bezeichnend daher, dass mit Theresa Horstmann - einer aktuellen Spielerin aus dem Nachwuchskader - mehr Schwung ins Spiel kam. Theresa hat das gut gemacht. Auch weil sie sich nicht wie andere im Team zu viele Gedanken über die erste Liga und das entsprechende Auftreten gemacht hat. Sie hat zusammen mit Anika Kilian ein gutes Spiel gezeigt und in der zweiten Halbzeit für ein wenig Tempo und Spielkultur gesorgt.“

Zeitz blickt nach vorn: „Ich bin froh, dass es nächsten Samstag richtig losgeht und dass wir dann selbst in der Außenseiterrolle sind. Das liegt uns mental glaube ich mehr. Wenn dann auch noch die Verletzten zurück kommen bin ich guter Dinge, dass es wieder aufwärtsgeht."