Meenzer Dynamites 30.08.2019 — 13:39 Uhr

Das Beste aus der Situation machen

Vorfreude trotz Sorgenfalten auf den Pflichtspiel-Auftakt für die Meenzer Dynamites in der Saison 2019 / 2020 in der 1. Runde des DHB-Pokals bei der HSG Hunsrück

Alicia Soffel und ihr Team im Anflug auf den Saisonstart (Bild Axel Kretschmer)

Der ambitionierte Oberligist HSG Hunsrück, bestens bekannt aus den Fights um die Meisterschaft mit dem Damen II-Team, empfängt die Meenzer Dynamites am Samstag um 19.30 Uhr in der Schul-Sporthalle in Sohren. Neu bei der HSG als Trainerin ist die ehemalige Bundesliga-Spielerin Franziska Garcia-Almendaris.

Für die Dynamites könnten die Zeichen vor dem ersten Pflichtspiel besser stehen. Schon im Trainingslager standen von Tag zu Tag weniger Spielerinnen auf der Platte. Am Ende hatte Trainer Thomas noch fünf gesunde Feldspielerinnen und musste schweren Herzens auch das Turnier in Beyeröhde absagen.

Die Situation ist in der kurzen Woche nach dem Trainingslager noch nicht wirklich besser geworden und im Lager der 05erinnen hofft man, dass die eine oder andere Spielerin bis zum Wochenende noch grünes Licht gibt. Elisa Burkholder wird definitiv ausfallen. Fragezeichen sind derzeit noch hinter Janka Bauer, Carina Gangel, Larissa Platen, Simona Cipaian, Tina Kolundzic und Nina Reißberg.

Dem entsprechend läuft die Vorbereitung generell und speziell auf das Pokalspiel sportlich alles andere als optimal. Evtl. werden einige Spielerinnen aus dem Nachwuchs-Team am Samstag mit nach Sohren fahren.

"Wir haben sportlich gesehen momentan eine schwierige Situation. Die hohe Zahl der angeschlagenen Spielerinnen verhindern ein normales Training. Gestern z.B. hatte ich neben den Torfrauen drei Außen, zwei Rückraum und eine Kreisspielerin im Training, wobei diese auch nur eingeschränkt trainieren konnte“, beschreibt Zeitz die Situation.

„Entsprechend sind wir taktisch etwas hinten dran und auch was die normale Fitness angeht noch nicht im Plan. Aber so etwas passiert, damit müssen und werden wir jetzt umgehen. Das Pokalspiel kommt vielleicht nicht zum optimalen Zeitpunkt, aber wir werden das Beste draus machen. Sicher ist allerdings, dass ich für das Pokalspiel kein Risiko gehen werde und nur die spielen, die auch das Go der medizinischen Abteilung haben, und wo es Sinn macht. Mit Nikoletta Nagy und Jörg Schulze spreche ich noch wegen der einen oder anderen Spielerin aus dem Nachwuchsteam“, so Zeitz zum Kader für das Wochenende.

Aber natürlich ist auch die Vorfreude da: „Es wird sicher trotzdem ein tolles Event gegen einen ambitionierten Gegner, der einige erfahrene Spielerinnen aufbieten kann und sich sehr auf dieses Pokal-Highlight freut. Die Halle wird hoffentlich entsprechend voll werden. Wir werden unseren Job bestmöglich machen. Für uns ist es je nach Konstellation eine weitere Möglichkeit, uns unter guten Bedingungen weiter einzuspielen und uns auf den Saisonstart vorzubereiten. Und gerade nach einer jetzt etwas verkorksten Vorbereitung freuen wir uns alle, dass es jetzt endlich bald losgeht."