Meenzer Dynamites 15.03.2019 — 13:27 Uhr

Alles andere als ein Betriebsausflug nach Mittelhessen

Ihre Reise in der 2. Bundesliga führt die Meenzer Dynamites am Samstag ins hessische Gedern. Anwurf der Partie ist um 18:00 Uhr in der Gymnasiumhalle in Nidda.

 

Noch mehr als im Hinspiel wird Arbeit auf die Mainzer Abwehr zukommen

Aufsteiger HSG Gedern Nidda steht momentan auf dem vorletzten Platz mit 9:35 Punkten und nur vier Punkten Rückstand auf einen Nicht Abstiegs-Platz. Letzte Woche hat sich Gedern einmal mehr ordentlich präsentiert und erst hinten raus gegen den Tabellenzweiten in Ketsch deutlicher verloren. Alles in allem hat sich der Aufsteiger diese Saison durchaus respektabel präsentiert und gezeigt, dass es innerhalb der Mannschaft stimmt und durchaus Potential vorhanden ist.

Es ist also bei weitem kein Betriebsausflug für die Dynamites, zumal die HSG zu Hause auf ein euphorisches Publikum zählen kann. Das hat auch der Tabellenfünfte Waiblingen vor gar nicht allzu langer Zeit feststellen müssen und mit 20:25 die Segel gestrichen. Man ist also gewarnt in Mainz. Es wird erneut eine konzentrierte und engagierte Leistung brauchen und 100 %, um weiter auf der Erfolgsspur zu bleiben.

Trainer Thomas Zeitz kennt die Tücke der Tabelle: "Jeder erwartet einen deutlichen Sieg am Samstag, aber wir sind gewarnt. Gedern hat das bisher prima gemacht und hätte mit ein bissl mehr Glück auch noch den einen oder anderen Punkt mehr haben können. Das verdient größte Anerkennung, denn ich bin mir sicher, daß aufgrund der Rahmenbedingungen niemand dort damit gerechnet hat, zu dieser Zeit der Saison noch eine so realistische Chance auf den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu haben.“

Zeitz weiter: „Vor der Arbeit meines Trainerkollegen Christian Breiler, dem Team und dem Umfeld der HSG habe ich höchsten Respekt, denn damit umzugehen ist nicht unbedingt einfach. Aber wir sind das bessere Team und wollen unseren Weg weitergehen. Das heißt, wir müssen das Spiel genauso ernst nehmen wie alle anderen Spiele zuvor. Dazu ist eine gute Deckungsarbeit und vor allem viel Tempo und die entsprechende Konsequenz nötig. Ich bin mir aber sicher, dass mein Team das auch so umsetzen wird. Egal, wer am Samstag auf der Platte steht. Wir haben aktuell immer noch das eine oder andere Fragezeichen zum Kader, aber das ist für uns kein Beinbruch. Wir werden alles geben, um die nächsten zwei Punkte auf unserer Reise einzusammeln."