Meenzer Dynamites 11.03.2019 — 08:11 Uhr

Meenzer Dynamites auch im 10. Spiel ungeschlagen

Die Dynamites haben „Die Nordfrauen“ des TSV Nord Harrislee klar mit 34:27 (20:14) besiegt.

Larissa Platen biss auf die Zähne und wurde am Ende für ihren starken Auftritt als MVP ausgezeichnet (Bild Axel Kretschmer für Handball Mainz 05)

Ohne die beiden Langzeitverletzten Alexandra  Tinti und Clara Bohneberg, sowie die noch nicht zu hundert Prozent wieder gesunde Kristin Schäfer und die im Aufbau befindliche Denise Großheim haben die Meenzer Dynamites die Aufgabe Harrislee nach anfänglichen Schwierigkeiten am Ende souverän gelöst.

In einem bis zum 8:8 ausgeglichenen Spiel konnten sich die Dynamites mit höherer Konzentration auf 12:8 absetzen und diesen Vorsprung bis zur Halbzeit noch auf 20:14 ausbauen. Und das, obwohl man nicht an die Abwehr und Torhüterleistung der letzten Woche anknüpfen konnte. Dafür funktionierte das Tempospiel in Richtung Tor der Nordfrauen sehr gut und aus der zweiten Welle bzw. dem schnellen Anwurf wurden immer wieder einfache Tore rausgespielt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit blieben die Mainzerinnen am Drücker und konnten sich nach und nach bis auf 10 Tore Vorsprung absetzen. Am Ende ließ das Tempospiel etwas nach und auch die Räume, die durch die Manndeckung gegen Alicia Soffel entstanden sind, wurden nicht mehr so konsequent genutzt.

Letztlich war es aber nach den ausgeglichenen ersten 15. Minuten ein souveräner und ungefährdeter Sieg. 

Dies spiegelt auch Trainer Thomas Zeitz in seiner Spielanalyse wieder: "Wir wussten z.B. nach dem 22:24 der Nordfrauen in Ketsch, dass Harrislee ein unangenehmer Gegner sein kann, das haben die ersten Minuten gezeigt. Da sind wir nicht in die Zweikämpfe gekommen und hatten auch den einen oder anderen haltbaren Wurf reingelassen. Aber, wir haben uns davon nicht verrückt machen lassen und haben unser Spiel durchgezogen.“

„Gut gefallen hat mir die Tatsache, dass wir nach der Halbzeit in den ersten Minuten weiter konsequent geblieben sind. Nicht gefallen hat mir dagegen das Spiel fünf gegen fünf am Ende. Das war dann doch etwas zu wenig, aber am Ende überwiegt der Stolz auf die Mannschaft.“

„Wie wir mittlerweile diese nicht so überzeugenden Phasen überspielen und ohne Aufregung weiter unseren Job machen. ist eine echte Qualität. Und das, obwohl wir nur mit acht Feld-Spielerinnen gespielt haben. Simona Cipaian ist seit dieser Woche nach Ihrer Krankheit wieder nach und nach ins Training eingestiegen und ich habe sie nochmal schonen können. Denise Großheim und Kristin Schäfer werden hoffentlich nächste Woche wieder einsteigen, sodass wir wieder etwas flexibler sind.“

„Die Dosierung zwischen Belastung und Erholung ist momentan ein wichtiger Schlüssel, genau wie die sehr gute medizinische Betreuung, die wir in dieser Saison haben. Außerdem ist es gut und wichtig, dass die Zusammenarbeit mit dem DII-Team von Nikki (Nikoletta Nagy-Trainerin 3.Liga-Team) und Jörg (Schulze Co-Trainer 3. Liga) sehr gut funktioniert. Das alles passt momentan. Aber wir müssen Woche für Woche sehen und Schritt für Schritt gehen, immer wieder unseren Job gut machen damit es so bleibt wie es ist. Das heißt also wie immer, Sonntag erholen und ab Montag vorbereiten, diesmal auf das Auswärtsspiel in Gedern."