News [Handball] 07.12.2018 — 13:54 Uhr

05erinnen werden Werder nicht am Tabellenstand messen

Die Meenzer Dynamites stehen im der 2. Handball Bundesliga Frauen am kommenden Samstag (19:30 Uhr) vor einer sehr schweren Auswärtshürde beim aktuellen Tabellenzwölften SV Werder Bremen

Trainer Thomas Zeitz schwört sein Team ein (Bild Axel Kretschmer für Handball Mainz 05)

Eins wird dem Team von Trainer Thoma Zeitz sicher nicht passieren, und zwar den kommenden Gegner zu unterschätzen, weil die aktuelle Tabelle vermeintlich klares vorgaukelt. Gegen die Girls von Werder Bremen taten sich die Meenzer Dynamites auswärts schon immer schwer. Und auch diesmal wird es sicher ein umkämpftes Spiel, zumal sich die Bremerinnen aktuell nach unten absichern müssen.

Die Mannschaft von der Weser ist schlecht in die Saison gestartet, hat aber - nicht zuletzt nach der Freistellung des vor der Saison engagierten neuen Trainers - in den letzten Spielen eine deutliche Aufwärtstendenz gezeigt. Die Werderanerinnen verfügen über einen starken Rückraum und haben mit Merle Heidergott die Spielerin der Saison 2017/2018 in Ihren Reihen. Vor allem auf die Mainzer Defensive kommt also ein Haufen Arbeit zu. Aktive und aggressive Abwehrarbeit ist gefragt, genau wie konsequentes Angriffsspiel, um die sich bietenden Chancen effektiv zu nutzen.

Bei den Meenzer Dynamites gab es Anfang der Woche einige Ausfälle aufgrund von einer Erkältungswelle. Entsprechend ist die Vorbereitung auf das schwere Spiel nicht optimal verlaufen.

Das ist für Trainer Thomas Zeitz aber kein Grund, um sich in Zurückhaltung zu üben. "Wir wissen, dass es ein sehr schweres Spiel wird gegen einen Gegner, der sich zu Beginn der Saison völlig unter Wert verkauft hat. Mittlerweile sind die Bremerinnen aber angekommen und sind definitiv in aufsteigender Form. Nichts desto trotz wollen wir am Samstag zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Wir haben die letzten Wochen ordentlich abgeliefert und uns in eine vernünftige Position gebracht. Jetzt geht es darum, diese Position zu verteidigen und den nächsten Stepp zu machen.“

Er geht weiter davon aus, dass „wir mit einer guten Abwehr- und Torhüter Leistung und einem daraus resultierenden guten Gegenstoß in erster und vor allem zweiter Welle eine gute Chance haben. Und wenn dann noch das Angriffsspiel funktioniert und wir die richtigen Entscheidungen treffen sind wir sicher in der Lage, etwas aus Bremen mitzunehmen. Daran ändert auch die aufgrund von Krankheit mäßige Trainingswoche nichts. Wir sind heiß und fahren optimistisch und hungrig nach Bremen."


Bis auf die Langzeit Ausfälle sind - hoffentlich aus Mainzer Sicht - alle Spielerinnen an Board.