Meenzer Dynamites 19.11.2018 — 20:44 Uhr

Die schwarze Serie ist gerissen – Erster Zweitliga-Sieg der Dynamites in Herrenberg

Die Dynamites kommen mit einem am Ende ungefährdeten 27:22 (14:8) Sieg zurück nach Mainz. Elisa Burkholder wurde für ihre neun Treffer - davon einige besonders wichtige in der kritischen Phase der 2. Halbzeit - als beste Spielerin ausgezeichnet.

Durchatmen nach dem Spiel - Wichtiger Sieg in einem schweren Spiel

Dabei begann das Spiel gegen die „Kuties“ aus Herrenberg für die „Meenzer Dynamites“ nicht wie gewünscht. Aber nach einem kurzen holprigen Beginn und einem 0:2 Rückstand spielten sich die Mainzerinnen, gestützt auf eine gute Defensive und eine starke Torhüterleistung frei. Nach der ersten Führung nach fünfeinhalb Minuten gaben diese nie mehr ab und bauten sie Stück um Stück bis auf eine Sechstore-Führung aus. Mit 14:8 wurden die Seiten gewechselt. Garant für die Führung war die Abwehr, denn der Angriff tat sich eins um andere Mal schwer.

In Halbzeit zwei konnten die Dynamites dann allerdings weder an die in der ersten Halbzeit gezeigte Defensiv-Leistung anknüpfen, noch das holprige Angriffsspiel verbessern. Der Vorsprung schmolz, nicht zuletzt auch wegen der einen oder anderen unnötigen Zeitstrafe, dahin. Die „Kuties“ packten ihr ganzes Kämpferherz aus, und hatten Mitte der zweiten Hälfte gar die Chance, es mit dem 16:18 wieder richtig spannend zu machen.

Glücklicherweise und rechtzeitig zum Ende der Partie gelang es den Mainzerinnen, auch dank dreier  Treffer von Elisa Burkholder in dieser kniffligen Phase in Folge, den Vorsprung wiederherzustellen und am Ende einen ungefährdeten 27:22 Sieg einzufahren.

Trainer Thomas Zeitz war sichtlich erleichtert: "Ich habe die ganze Woche vor diesem Spiel gewarnt, und es hat sich wieder einmal bestätigt, dass Herrenberg einfach nie aufgibt. Am Ende haben wir zwar ganz und gar nicht das abgerufen, was wir können, aber wir haben dieses Spiel trotzdem letztlich einigermaßen sicher nach Hause gebracht. In Anbetracht dessen, dass wir hier die letzten Jahre immer mit leeren Händen nach Hause gefahren sind, kann man damit grundsätzlich zufrieden sein. Außerdem habe ich meinem Team nach dem Spiel gesagt, dass Sie in diesem Spiel gezeigt haben, dass wir vorwärts kommen. Das Motto für diese Saison ist wie schon des Öfteren erwähnt – „wichtig ist wie gut wir sind, wenn wir nicht gut sind“ – und da haben wir in diesem schweren Spiel einen Schritt nach vorne gemacht. Wir waren nicht gut, und wir haben ein schweres Auswärtsspiel dennoch deutlich gewonnen. Darauf können die Mädels stolz sein!"

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