Meenzer Dynamites 09.11.2018 — 17:46 Uhr

Zeitz: „Gegen einen Gegner, der nichts zu verlieren hat, volle Konzentration und 100% Einsatz entgegenstellen“

Samstag, 19:00 Uhr Sporthalle der Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule - HSG Gedern-Nidda als Aufsteiger der 3. Liga Ost zum ersten Mal in einem Pflichtspiel in der 2. Bundesliga Frauen bei den 05erinnen

Zeitz (links) erwartet "kein handballerisches Feuerwerk, aber eine 100prozentige Einstellung und Vollgas." (Fotocredit Axel Kretschmer - Handball Mainz 05)

Die HSG Gedern-Nidda hat als Vize-Meister das Aufstiegsrecht wahrgenommen, nachdem der Meister Kleenheim darauf verzichtet hat. Zur Zeit hat die HSG vier Punkte auf dem Konto. Neben einem überzeugenden Sieg gegen den Mitaufsteiger aus Harrislee gelang den Damen aus Gedern-Nidda ein Coup in Berlin. Auch die anderen Ergebnisse waren zum Teil sehr ansprechend, einzig gegen die beiden Titelkandidaten aus Beyeröhde und Ketsch gab es zu Hause deutliche Niederlagen. 

Dynamites-Coach Thomas Zeitz beschreibt: "Gedern-Nidda kommt über das Kollektiv und spielt strukturiert. Aber auch individuelle Qualität liegt im Team von Trainer Breiler."

Er sieht sein Team als klaren Favorit, weiß aber auch, dass bekanntlich diese Spiele oftmals schwerer zu führen sind, als die sogenannten Spitzenspiele. Dennoch sollten nach seiner Auffassung - vorausgesetzt das Team ruft seine vorhandenen Stärken ab - die Chancen auf zwei Punkte fürs Wochenende gut sein.

Allerdings hebt er auch warnend den Zeigefinger: "Es braucht Konsequenz, eine gute und aggressive Deckungsarbeit und gutes Tempospiel. Wir haben ein schweres Spiel vor uns. Jeder erwartet einen klaren Sieg. Wir sind sicherlich im direkten Vergleich das bessere Team, aber das ist nicht alles. Wir sollten gewarnt sein durch die Ergebnisse, die Gedern erzielt hat. Sie haben nichts zu verlieren und können befreit aufspielen. Wir müssen dagegen volle Konzentration und 100% Einsatz entgegenstellen. Unsere Abwehr muss Trumpf sein, und dabei dürfen wir uns nicht locken lassen, sollte Gedern mal über einen längeren Zeitraum dem Ball halten. Und wir müssen gradlinig und gnadenlos nach vorne spielen. Ich erwarte kein handballerisches Feuerwerk, aber ich erwarte eine 100prozentige Einstellung und Vollgas. Dann holen wir uns die nächsten Punkte und bleiben auf unserem Weg.“

Bis auf die erfolgreich operierte Alexandra Tinti und die langzeitverletzte Clara Bohneberg, sowie die schwangere Romana Gerisch stehen alle Spielerinnen zur Verfügung. Allerdings war Janka Bauer unter der Woche krank, sodass ein Einsatz fraglich ist.