Meenzer Dynamites 15.10.2018 — 19:32 Uhr

Verdiente Niederlage gegen den letztjährigen Meister

Mit 24:28 (12:15) verlieren die Dynamites gegen die HL Buchholz 08/Rosengarten.

Larissa Platen verbuchte noch die meisten Treffer für die 05erinnen

In einem phasenweise spannenden Spiel schafften es die 05erinnen nicht, Ordnung, Struktur und Druck in das Angriffsspiel zu kommen. 

Von Beginn an liefen die Dynamites aufgrund von Fehlwürfen und technischen Fehlern einem Rückstand hinterher. Die Abwehr um die gute Torhüterin Kristin Schäfer stand ordentlich, allerdings war die Gegenstoss-Verteidigung nicht optimal. So ging es mit 12:15 in die Pause.

Symptomatisch für das momentan drucklose Angriffsspiel der Dynamites war der Beginn der zweiten Halbzeit. Obwohl der Gegner aus Rosengarten sicherlich nicht mehr die Qualität des letzten Jahres hat und in den ersten vier Angriffen nach der Halbzeit kein Tor erzielte, schafften es die Meenzer nicht, den Rückstand zu verkürzen.

Diese Gelegenheiten gab es für die Dynamites bis zur 52. Minute. Doch fehlende Dynamik im Angriff, falsche Entscheidungen und diverse Fehlwürfe aus aussichtsreicher Position ließen die Mainzerinnen nicht mehr rankommen. Auch die Manndeckung gegen die starke Sarah Lamp und die siebte Feldspielerin verpuffte, weil die Chancen nicht richtig ausgespielt bzw vergeben wurden.

So war es am Ende eine auch in dieser Höhe verdiente 24:28 Niederlage. Die aktuelle Gemütslage beschreibt Trainer Thomas Zeitz: "Wir sind alle enttäuscht. Momentan ist unser Angriffsspiel zu schwach. Wir machen alles nur mit Ball, bewegen uns schlecht und agieren ängstlich. Warum das so ist, müssen wir herausfinden und schnellstens abstellen, sonst kommen wir in arge Bedrängnis. Unsere Deckung im Verbund war okay. Wir hatten wie erwartet Probleme mit Sarah Lamp, aber alles in allem war die Abwehr plus Torhüter ordentlich bis gut. Der Schlüssel für die Niederlage war unser Angriffsspiel. Die vielen Fehler, die Fehlwürfe und der fehlende Mut ließ uns nie richtig rankommen. Am ärgerlichsten ist es, da Rosengarten heute zu schlagen gewesen wäre. Am Ende heißt es für uns weiter arbeiten und so schnell es geht die Leichtigkeit und den Mut im Angriff wieder finden."