Meenzer Dynamites 17.09.2018 — 16:04 Uhr

Auswärtsniederlage trotz starkem Kampfgeist

Die Meenzer Dynamites haben ihr erstes Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga beim Aufsteiger TuS Lintfort mit 34:37 (20:20) verloren.

 

Treffsicherste Mainzerin an diesem Tag: Paulina Golla (Bild Ralf Bilo - Mainz 05)

In einem schnellen Spiel haben beide Teams von Anfang an mit offenem Visier und ohne Abwehr gespielt. Die Führung wechselte des Öfteren, aber mehr als 2 Tore betrug der Abstand während der gesamten Halbzeit nicht.

Leider konnten die Meenzer Dynamites ihre bis dahin durchaus starke Abwehrarbeit in diesem Spiel zu keiner Zeit abrufen und so entwickelte sich ein munteres Scheibenschießen. Mit einem 20:20 ging es dann in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit zwischen der 35. und 43. Minute fiel dann die Vorentscheidung. Gehandicapt durch einige Zeitstrafen, darunter eine 4 gegen 6 Unterzahl und ein folgenschwerer Wechselfehler, der die Disqualifikation von Elisa Burkholder zur Folge und nächste doppelte Unterzahl zur Folge hatte, konnten die Dynamites im Angriff nicht mehr nachziehen und gerieten mit fünf und später mit sechs Toren in Rückstand.

Aufgegeben haben sich die 05erinnen aber nie und kamen durch puren Willen trotz weiterer Unterzahl auf 34:35 heran. Doch der Kampfgeist wurde nicht belohnt und die offene Manndeckung brachte nicht den erhofften Ballgewinn. So hieß es nach 60 Minuten 34:37.

Nach kurzer Ernüchterung folgte aber gleich die Analyse von Trainer Thomas Zeitz und der Blick nach vorne. "Wir haben heute leider keinen Zugriff bekommen. Die Lintforterinnen kamen immer wieder zu leichten Treffern und egal, was wir in der Deckung gemacht haben, wir waren fast immer einen Schritt zu spät. Im Angriff haben wir es in der ersten Hälfte sehr ordentlich gemacht. Leider haben wir das in der zweiten Halbzeit nicht fortsetzen können und sind, auch durch die eine oder andere unglückliche Zeitstrafe, ins Hintertreffen geraten.“

Zeitz weiter: „Wir haben meist nur noch mit Einzelaktionen punkten können und dann auch im Angriff die Linie verloren. Aber das Team hat gekämpft und sich nicht aufgegeben. Bei 34:35 sind wir nochmal dran, haben dann aber wieder Pech, als der vermeintliche Ballgewinn auf den Fuß des Schiedsrichters und von dort direkt wieder zum Gegner springt. Damit war die Möglichkeit auf einen durchaus nicht unverdienten Ausgleich dahin und am Ende haben wir mit drei verloren. Jetzt heißt es Kopf hochnehmen, analysieren, daraus lernen und nächste Woche gegen Nürtingen wieder zurück in die Erfolgsspur kommen."