Meenzer Dynamites 09.09.2018 — 13:11 Uhr

05erinnen mit Saisonauftakt nach Maß und überragendem Support

Die Meenzer Dynamites haben ihre erste Aufgabe gemeistert und im Rheinland-Pfalz-Derby die Trierer Miezen ungefährdet mit 35:21 (18:11) geschlagen. Als beste Spielerin auf Mainzer Seite wurde Denise Großheim (6 Tore) ausgezeichnet. Auf Trierer Seite hielt Neuzugang Dovile Ilciukaite (8 Treffer) das Ergebnis noch in Grenzen.

Denise Großheim wurde als beste Spielerin ausgezeichnet - Bild Ralf Bilo - Mainz 05

Vor vollem Haus, die Gruppe Handball hat zusammen mit USM Mainz und dem Q-Block eine einzigartige Atmosphäre geschaffen, kamen die Mainzerinnen zu Beginn noch etwas schwer in Tritt und brauchten fast 20 Minuten, um ins Spiel zu finden. Bis zur 21. Minute ließen sich die 05erinnen auf das Tempo der Triererinnen ein und erlaubten so den Gegnerinnen bis zum 10:11 ein Spiel auf Augenhöhe.

Doch die „Ansprache“ von Trainer Thomas Zeitz nach dem Teamtimeout griff dann und endlich kamen die Dynamites über eine verbesserte Abwehrarbeit in das von Trainer Thomas Zeitz geforderte Tempospiel. Die Gäste kamen jetzt nicht mehr mit und so stand beim Halbzeitpfiff ein 18:11 für Mainz auf der Anzeige.

Auch in der zweiten Halbzeit hatte das Spiel der Dynamites noch Höhen und Tiefen, aber nach und nach - immer wieder durchzogen von kleinen Fehlern -  setzen sich die Mainzerinnen Tor um Tor ab und spielten am Ende die bessere Fitness und die bessere Bank gegenüber dem Gast aus Trier aus.

Am Ende war es ein auch in der Höhe verdienter und ungefährdeter 35:21 Mainzer Erfolg, bei dem alle Spielerinnen ihren Teil dazu beitragen konnten. Mehrheitlich zufrieden äußerte sich dann auch Trainer Thomas Zeitz nach dem Spiel: "Ich bin froh und zufrieden über den Ausgang des Spiels, auch wenn ich zwischenzeitlich auf der Bank durchaus auch unzufrieden war. Wir haben ein ordentliches, aber sicher noch kein gutes Spiel gemacht. Trier hat wie erwartet lange im Aufbau gespielt und so versucht, mit Erfahrung zu punkten. Wir haben 20 Minuten gebraucht, um die Nervosität abzulegen und zu unserem eigenen Spiel zu finden. Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit haben mir gut gefallen. Ebenso der Start in Halbzeit zwei, aber auch in dieser Hälfte wechselten noch Licht und Schatten. Wir können das noch besser, und daran müssen wir weiterarbeiten.“

Zeitz weiter: „Aber ich habe auch gesehen, dass wir durchwechseln können ohne Substanz zu verlieren. Und zwar durch die Bank. Und da ich weiß, dass es unangenehm ist, gegen einen Gegner mit solch einer Spielweise zu spielen, bin ich am Ende mehr zufrieden als unzufrieden. Wir haben noch ordentlich Luft nach oben, haben die Aufgabe aber sehr souverän gemeistert. Das ist gut.“


Großer Jubel nach dem Spiel (Bild Stefan Haas-Blitzlichtkabinett)

Überragender Support

„Es war genug Zeit für die Mädels, diesen Auftakt und die tolle Atmosphäre zu genießen. Ich muss wirklich sagen, dass die Jungs und Mädels auf der Tribüne einen überragenden Support geliefert haben. Das war teilweise echt Gänsehaut Atmosphäre! Vielen Dank dafür! Jetzt sollen unsere Mädels den Sieg feiern und sich Sonntag ausruhen. Am Montag geht es wieder bei Null los und wir bereiten uns auf die nächste schwere Aufgabe vor."

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