Meenzer Dynamites 23.04.2018 — 12:39 Uhr

Gute Abwehr alleine reichte nicht

20:24 Auswärtsniederlage in Bremen

 

Ladehemmung in Bremen - in punkto Kampfgeist und Moral gibt es nichts zu beanstanden

Beim noch gegen den Abstieg kämpfenden SV Werder Bremen unterliegen die Meenzer Dynamites trotz guter Abwehrarbeit mit 20:24 (11:14). Die Zielvorgabe für die Abwehr „nicht mehr als 26 Tore“ zu kassieren, wurde eingehalten. Aber leider zog der Mainzer Angriff viel zu viele „Fahrkarten“, um sich für die gute Defensivarbeit zu belohnen.  

Den besseren Start hatten die Hausherrinnen und legten direkt eine 4:1 Führung vor. Dynamites-Coach Thomas Zeitz griff deshalb bei Spielzeit 6:35 zur grünen Karte und startete einen Weckruf. Die Abwehr stabilisierte sich und beim 6:7 aus Mainzer Sicht in der 12. Minute war man dran. Doch eigene Fehlwürfe und die bessere Chancennutzung auf der Gegenseite ließ Werder wieder auf 10:6 enteilen. Das gleiche Spiel dann in der Folge. Die Dynamites kämpften sich erneut über die Abwehrleistung auf 12:11 heran, um dann wieder Fehlwürfe am Stück zu produzieren. Folgerichtig ging es mit einem 14:11 in die Pause.

Nach der Pause folgte die stärkste „Mainzer Phase“. Binnen sechs Minuten war der Ausgleich da und Thomas Zeitz resümierte: „danach haben wir erneut den Ball, und ich bin mir sicher, dass wir das Spiel gewinnen, wenn wir da erstmals in Führung gehen“. Aber wieder sorgte die Ladehemmung im Angriff und weitere Holztreffer für eine Bremer Dreitore-Führung. Und auch wenn sie sich nie aufgaben und die Teammoral stimmte, sollten die Dynamites diesen Vorsprung nicht mehr abbauen können.

Ein Rätsel bleibt für Thomas Zeitz deshalb die Frage: „warum meine Mannschaft in der Lage ist 38, 39 Tore zu werfen. Oder eben nur 20. Und diese 20 reichen eben nicht in der ausgeglichenen 2. Bundesliga.“ Nächste Gelegenheit das Rätsel zu lösen gibt es am Samstag im Heimspiel gegen den in dieser Runde einzig aufstiegswilligen SV Union Halle Neustadt. (19:00 Uhr GSW-Sporthalle)