Meenzer Dynamites 27.11.2017 — 06:19 Uhr

Auswärtsaufgabe in Waldsee souverän gelöst

Oberliga-Dynamites sitzen nach dem 29:16 gegen die TG Waldsee Tabellenführer HSG Hunsrück weiterhin im Nacken

Unser RPS-Team war mit großem Respekt nach Waldsee angereist, da es die Gastgeberinnen als erstes Team überhaupt in dieser Runde geschafft hatten, dem Tabellenführer aus Hunsrück einen Punkt zu Hause abzuluchsen. Insbesondere die Rückraumachse Barth, Eckrich, Dembski hatte mit 25 von 31 Toren daran einen immensen Anteil gehabt. Lea Eckrich und Julia Barth mussten jedoch zunächst ohne die Haupttorschützin Bea Dembski auskommen, da diese nicht mit von der Partie war. Zusätzlich geschwächt waren die Gastgeberinnen dann ab der 15. Spielminute, nachdem sich Julia Barth am Fuß verletzt hatte. 

Zu diesem Zeitpunkt hatten sich unsere Mädels bereits auf 2:9 Absetzen können. Erneut arbeitete unsere Abwehr sehr beweglich und die bestens aufgelegte Leo Moormann entschärfte reihenweise gekonnt zahlreiche Großchancen. Zur Pause hieß es 5:13 und ähnlich wie am vergangenen Spieltag galt es, das Spiel auch in der 2. Halbzeit konzentriert fortzuführen. 

Und es gelang unserem Team auch diesmal mit viel Tempo den Vorsprung zunächst zu verteidigen und diesen über 6:16 (35.), 7:18 (41.), 9:21 (46.) und 12:26 (55.) auszubauen. Angelina Keil, die die erkrankte Alicia Simonelli vertrat und in der Schlussviertelstunde Leo Moormann abgelöst hatte, parierte gleich mehrere hochkarätige Bälle, inklusive eines Siebenmeters. Den Schlusspunkt zum 16:29 setze Jill Reuter mit ihrem 6. verwandelten 7m. Insgesamt holte sich Jill mit 9 Toren die Torjäger-Krone dieses Spiels ab. Theresa Horstmann und Henni Zimmer glänzten mit je 5 Toren als Vollstreckerinnen und im steten Wechsel auch als umsichtige Spielgestalterinnen. 

Trainer Jörg Schulze war sehr zufrieden mit dem Abschluss der Hinrunde:“Sicher erwies sich die Aufgabe nach dem Ausfall von Bea Dembski und Julia Barth als etwas leichter als erwartet. Dennoch ist es nicht selbstverständlich, mit welcher großen Konzentration unsere Mädels, insbesondere in der Abwehr, auftreten und auch einen komfortablen Halbzeitvorsprung nicht nur verwalten, sondern weiter ausbauen. Insofern geht ein großes Kompliment an das gesamte Team.“