Meenzer Dynamites 28.10.2017 — 09:30 Uhr

„Mit kühlem Kopf und heißem Herz“

Heimspiel 19:00 Uhr in der GSW-Halle - Dynamites-Coach Thomas Zeitz erwartet hartes Stück Arbeit gegen SG 09 Kirchhof

 

Für Andi Bonk und Co geht es heute in rot gegen die SG 09 (Bild aus dem Spiel in Kriftel)

Nach einer Woche Pause geht es für die „Meenzer Dynamites“ heute Abend um 19:00 Uhr in der 2. Bundesliga weiter gegen den starken Aufsteiger aus Nord-Hessen. Kirchhof ist als Tabellenzweiter aus der 3. Liga Ost aufgestiegen und hat die Aufstiegsmannschaft nochmal ordentlich verstärkt, um unbedingt die Klasse zu halten. Nachdem die ersten Spiele knapp verloren wurden, machte die Denk Sieben zuletzt mit einem Unentschieden gegen Beyerröhde vollends auf sich aufmerksam und konnte am vergangenen Wochenende den ersten doppelten Punktgewinn mit einem Last Minute Sieg gegen den anderen Aufsteiger aus Gröbenzell einfahren. Entsprechend erleichtert und mutig wollen die Nordhessinnen nach Mainz fahren.

Kirchhof spielt einen schnellen und aggressiven Handball und hat sich mit der ehemaligen Kleenheimerin Franziska Ringleb noch einmal kurzfristig verstärkt. Das alles deutet auf ein schweres Heimspiel der Dynamites hin. Hier kam die Pause zum richtigen Zeitpunkt, denn die angeschlagenen Spielerinnen sind wieder bereit, lediglich Sophie Hartstock befindet sich noch in der Reha, und so verfügt Thomas Zeitz bei den taktischen Möglichkeiten heute Abend über die „volle Kapelle“.

Zeitz beschreibt die Aufgabe: „Uns erwartet ein ganz schweres Spiel gegen eine starke Mannschaft, die bei uns als Außenseiter nichts zu verlieren hat. Wir haben in der Vorbereitung zweimal gegen Kirchhof gespielt, und es waren zwei umkämpfte Spiele. Sie spielen eine sehr aggressive Abwehr, die immer darauf aus ist, das Spiel zu unterbrechen und Bälle zu klauen. Wir müssen taktisch clever spielen und einen kühlen Kopf behalten. Was das Angriffsspiel angeht, so ist Kirchhof mit Frankziska Ringleb deutlich schwerer auszurechnen. Auch das taktische Mittel des siebten Feldspielers gilt es im Auge zu behalten. Wenn wir es schaffen, einerseits den Kampf anzunehmen, andererseits unsere spielerische Klasse zu zeigen und die Favoritenrolle annehmen, dann sollten wir gute Chancen haben, die Punkte zu behalten.“

Dabei stellen sich die Mainzerinnen auf ein hartes Stück Arbeit ein, wohlwissend, dass es gerade gegen Teams wie Kirchhof, die nichts zu verlieren haben, immer schwer ist. Trainer und Team setzen dabei auf das Motto „mit heißem Herz und kühlem Kopf“ vor heimischen Publikum.