Meenzer Dynamites 29.09.2017 — 18:22 Uhr

Rheinland-Pfalz-Derby gegen das „Multi-Kulti-Team“

2. Bundesliga – Trierer Miezen vs. Meenzer Dynamites - Sonntag 16:00 Uhr in der Arena Trier

 

Nach den beiden Heimspielen in Folge steht die zweite Auswärtsaufgabe der Saison für die Meenzer Dynamites an. Einfach wird es nicht, denn es geht zu den Trierer Miezen, die topmotiviert in ihrem ersten Heimspiel „die Krallen ausfahren wollen“.

In der Verfolgung der selbstformulierten sportlichen Ziele könnten die Ansätze beider Teams, vor allem beim Thema Kaderzusammensetzung, kaum unterschiedlicher sein. Während die FSG-Verantwortlichen konsequent und behutsam den eingeschlagenen Weg der Kaderverjüngung mit punktuellen erfahrenen Ergänzungen zu den eigenen Talenten, bzw. leistungsorientierten jungen Spielerinnen Talenten aus Rhein-Main und darüber hinaus gehen, setzt sich der 14er-Kader der Miezen aus erfahrenen Spielerinnen aus 11 verschiedenen Nationen zusammen.

Auch ein neues Trainerteam ist am Start. Das Trainerduo Andy Palm und Sina Eckelt setzt auf „mehr Tempo“ und den „Team-Zusammenhalt“ beim Ziel einstelliger Tabellenplatz. Auffälligste Akteurin bislang ist die rumänische Rückraumspielerin Gabriella Szabo, die die verletzungsbedingte Lücke von Joline Müller schließen soll und direkt zur Kapitänin des neuen Teams ernannt wurde.

Trainer Thomas Zeitz ist sich bewusst, was auf sein Team zukommt: „Wir haben am Sonntag in Trier den nächsten Brocken vor der Brust. Trier ist eine abgezockte Mannschaft mit viel Erfahrung. Da gilt es Mut, Herz und Leidenschaft und das nötige handballerische Verständnis mit ins Spiel zu nehmen. Ich bin mir sicher, wenn wir das schaffen haben wir gute Karten, den Platz mit etwas Zählbarem zu verlassen. Es wird aber auf jeden Fall ein ganz schweres Spiel. Wir freuen uns auf Unterstützung und versuchen alles, die verlorenen Punkte vom Wochenende an diesem Sonntag wieder mitzunehmen. Alice und Pau sind wie vor der Saison vereinbart bei der A-Jugend-Bundesliga im Einsatz. Denise Großheim wird aus Krankheitsgründen nicht spielen können und Sophie Hartstock ist noch nicht soweit. Der Rest ist an Bord.“