Meenzer Dynamites 29.09.2017 — 05:20 Uhr

Mit einem Rumpfteam in die Eifel

Oberliga-Team mit Auswärtsspiel bei der HSG Wittlich - Sonntag 01.10.2017 - 17:00 Uhr

Kampfgeist auch unter diesen Vorzeichen

Die nächste Auswärtshürde für unsere Damen 2 wartet am kommenden Sonntag in der Eifel. Die HSG Wittlich ist in der Vergangenheit zu Hause immer eine Macht gewesen. 

In der noch jungen aktuellen Saison konnte das Team aus Wittlich seine Heimstärke zu Hause noch nicht komplett in doppelte Punktgewinne ummünzen. Gegen Trier und Moselweiss/Arzheim ging es bis zum Schluss spannend zu. Beide Spiele endeten Unentschieden. Auswärts unterlagen unsere Gastgeberinnen deutlich in Püttlingen, waren jedoch zuletzt erfolgreich in Mundenheim.  

Die HSG verfügt über ein sehr druckvolles Angriffsspiel mit extrem hoher Passgeschwindigkeit. Alle Rückraumpositionen zeichnen sich durch ein exzellentes Durchsetzungsvermögen aus. In der 1. und 2. Welle wird der Ball sehr schnell nach vorne vorgetragen. Imponierend ist zudem der ausgeprägte Kampfgeist des Teams, durch den bereits mehrmals relativ hohe Torrückstände in kurzer Zeit aufgeholt wurden. 

Unser Team kann weiterhin nicht auf die verletzten Melanie Grawe und Isa Graebling zurückgreifen. 

Da die HSG Wittlich vom Standardheimspiel-Samstag auf den Sonntagstermin wechselte, kommt es zu einem "Dreifachspieltag" für unsere Spielerinnen, nahezu zeitgleich zum Oberligateam spielt die Jugendbundesliga WJA um 15 Uhr zu Hause gegen die JSG Neckar-Kocher und das Bundesligateam um 16 Uhr in Trier. Damit schrumpft das Team auf sieben Spielerinnen zusammen. Unterstützung geben daher Christine Maric und Kirsten Simon. 

Trainer Jörg Schulze und sein Team setzen auf den eigenen Kampfgeist: "Unser Ziel ist es, auch unter diesen sehr schwierigen personellen Bedingungen, mit größtem Einsatz um die beiden Punkte zu kämpfen. Leider wird in der Oberliga ein WJA-Jugendbundesliga Spieltag nicht als zwingender Verlegungsgrund anerkannt und man ist ausschließlich auf den „guten Willen“ des Gegners angewiesen. Dadurch ist die Förderung junger, talentierter WJA-Spielerinnen für uns erheblich erschwert im Vergleich zu Vereinen, die in der 3. Liga spielen. Dort finden nämlich parallel zur WJA-Bundesliga keine Spiele statt. Die Anerkennung aus Wittlich im dortigen Vorbericht "für das seit Jahren gute Mainzer Sichtungs- und Vereinskonzept" wirkt deshalb etwa fade, scheute man doch nicht davor zurück, sich genau diese Rahmenbedingung zu Nutze zu machen."