Meenzer Dynamites 18.09.2017 — 05:59 Uhr

Meenzer-Dynamites mit bisher bestem Saisonstart

34:24 Sieg im ersten Heimspiel gegen die HSG Hannover-Badenstedt

Starker Auftritt von Neuzugang Denise Großheim

Der 34:24 (20:12) Kantersieg gegen die HSG Hannover-Badenstedt beschert den Meenzer Dynamites den besten Saisonstart in ihrer Zweitliga-Historie. Und zum ersten Mal überhaupt dürfen sie sich auch über die schöne Momentaufnahme einer Tabellenführung in der 2. Bundesliga freuen. Neben der erneut starken Mannschaftsleistung verdienten sich Torfrau Kristin Schäfer, Spielmacherin Katrin Feldmann – nach dem Spiel als wertvollste Spielerin ausgezeichnet -  und eine immer besser in Fahrt kommende Denise Großheim – mit sieben Treffern auch erfolgreichste Schützin – ein Sonderlob.

Wohlwissend, dass eine Tabelle nach zwei Spieltagen wenig Aussagekraft hat, war die sichtliche Freude des Teams über den 2. Sieg und die Tabellenführung hochverdient, und wurde auch von den über 200 Fans lautstark anerkannt.

Die Grundlage dafür legte das Team von Trainer Thomas Zeitz in der ersten Viertelstunde. Der erste Fehlwurf landete erst in der 13.Spielminute in der Statistik und bis dahin zeigte der Spielfilm ein 5:1 nach viereinhalb, 9:3 nach acht Minuten und auch vom daraufhin folgenden Teamtimeout der Gäste ließ sich das Team nicht stoppen und lag nach 10:45 Spielzeit mit 11:3 in Front. Auch wenn die HSG sich langsam berappelte, konnte sie nicht verhindern, dass es mit einer klaren 20:12 Führung für die FSG in die Kabinen ging.

Nach der Pause geriet dann Sand ins Mainzer Getriebe. Hannover stellte auf eine 5:1 Abwehr um, und zeigte dem Trainerteam, dass hier noch einige Arbeit vor dem Team liegt. Die zweite Halbzeit verlief so deutlich ausgeglichener. Das sollte jedoch letztlich nichts mehr am klaren Ausgang ändern. Das Fazit von Trainer Thomas Zeitz spiegelte dies auch entsprechend wieder: „Mit der zweiten Halbzeit bin ich überhaupt nicht einverstanden, weil das handballerisch zu wenig war, und wir hier einfach einen noch viel deutlicheren Erfolg verschenkt haben. Das hat mich schon etwas geärgert. Aber natürlich hält sich mein Ärger mit Blick auf das Endergebnis und die starke Leistung der ersten Hälfte auch in Grenzen.“