Meenzer Dynamites 30.08.2017 — 19:40 Uhr

Spielerinnen der Saison: Romana Gerisch

Fanbeauftragter Christoph Stendzina mit dem Rückblick auf die vergangene Saison - weiter geht es mit einer absoluten Führungsspielerin: Romana „Romi“ Gerisch hat sich die Zeit genommen und auf das letzte Jahr zurück geblickt und die Marschrichtung für die neue Saison festgelegt.

 

„Und es geht immer weiter!“

„Aufgrund der zahlreichen Verletzungen mussten wir uns immer wieder neu formieren und somit konnten wir leider nicht so konstant spielen, wie wir uns es vorgenommen hatten. Trotz der zahlreichen Ausfällen haben wir aber gezeigt, dass wir ein klasse Team waren und haben zusammen auch gegen Mannschaften punkten können, die schlussendlich auf einem der Top Plätze die Saison beendet haben.“ spricht Romi vor allem die Leistungen gegen Bensheim und Rödertal an. Immerhin schafften wir gegen die Mannschaft aus Sachsen zwei Siege und gegen Bensheim nach der unglücklichen Niederlage zum Auftakt einen Punkt in eigener Halle. „Wir zeigten in der letzten Saison eine gute kämpferische Leistung, vor allem wenn man sich die ganzen Umstände anschaut.“

Romi kam im Sommer 2016 aus Bensheim zu den Dynamites und rückte schnell in der Hierachie nach oben: „Durch die vielen Ausfälle wurde die Verantwortung auf viele Schultern verteilt. Ich bin überzeugt dass, so negativ und niederschmetternd diesen ganzen Hiobsbotschaften auch waren, sich alle dadurch stark weiter entwickelt haben. Außerdem mussten wir so noch enger aneinander wachsen und ich denke, die Früchte dessen wird man diese Saison noch deutlicher sehen!“ Das hört sich doch schon mal gut an. Aber wie schaffte man es die Motivation hochzuhalten? „Klar war es nicht immer einfach und irgendwann musste man nicht nur versuchen die Stimmung in der Mannschaft hoch zu halten, sondern man musste auch sich selbst wieder neu motivieren. Aber jammern hilft nichts!! Und es geht immer weiter! Dafür ist man ein Team!“

Leider verletzte sich Romi dann selbst: „Das war besonders ärgerlich für mich, vor allem weil es so eine unglückliche Verletzung war. Schon alleine dass es passiert ist und wie, grenzt an die Unmöglichkeit...denn wie oft in meiner 15-jährigen Handballzeit ist man zum Block hoch gesprungen und hat einen Schlag auf die Hände oder Finger bekommen. Das der Daumen auch noch operiert werden musste, war dann schon ein heftiger Schlag für mich.“ Wer die Verletzung damals mitgekriegt hat, und ich habe das, kann sich erinnern, dass das kein schöner Anblick war. Aber es wird ja langsam besser „Für das Training und den Wettkampf bin ich zum Glück nicht beeinträchtigt. Aber so ganz beweglich ist das Gelenk leider noch nicht. Das dauert aber denke ich einfach und das Gute ist ja, dass ich Linkshänderin bin und der Bruch rechts war.“

Dann auf in die neue Saison. Zum aktuellen Stand der Vorbereitung sagt Romi „Die Mannschaft arbeitet sehr gut als Team zusammen und klar gibt es noch einige Schwierigkeiten mit den Abstimmungen im Angriff und in der Abwehr aber das ist normal. Die Stimmung ist super und das Training macht echt Spaß (und DIESE Worte in der Vorbereitung). Alle Neuzugänge haben sich sehr gut integriert und man hat das Gefühl, dass man schon viel länger als Team zusammen spielt.“ Man hört es ja immer wieder dass es in der Mannschaft stimmt. Und deshalb verwundern auch die letzten Aussagen von Romi nicht: „ Aufgrund der vielen unterschiedlichen Spielertypen haben wir richtig viele Möglichkeiten und das macht mich schon sehr neugierig, wie wir das nutzen werden.  Ich traue diesem Team alles zu und freue mich riesig endlich los zu legen.“

Dem schließe ich mich an und wünsche Romi alles Gute für die neue Saison!