News [Handball] 13.07.2017 — 21:13 Uhr

Spielerinnen der Saison: Kristin Schäfer

„Ich freue mich, dass es jetzt wieder los geht!“

 

Um die lange Zeit bis zum ersten Pflichtspiel zu überbrücken, werden wir in den nächsten Wochen unsere Spielerinnen zu Wort kommen lassen. Bekannte Gesichter erzählen von der letzten Saison und (noch) unbekannte Gesichter werden über sich erzählen und was wir von Ihnen erwarten können. Den Anfang macht ein allzu bekanntes Gesicht, unsere Torhüterin Kristin Schäfer. Weitere Spielerinnen werden in loser Folge nachkommen.

Kristins Saison-Rückblick

Zunächst wollten wir natürlich wissen, was Kristins Eindruck von der letzten Saison war. „Ich denke dafür, dass wir so viele Verletzungen in den Reihen hatten, haben wir uns verhältnismäßig gut geschlagen. Klar ist, dass wir von keiner Konstanz reden können aber die Verantwortung konnte gut auf diejenigen übertragen werden, die dann spielfähig waren.“ Man darf gar nicht dran denken, was alles möglich gewesen sei, denn „Man kann auch durch die vielen knappen Niederlagen erkennen, dass wir, egal in welcher Formation wir gespielt haben, genügend Chancen hatten zu gewinnen.“ Da hat Kristin absolut Recht. Leider gehörte aber auch sie zu den Spielerinnen, die es letzte Saison „erwischt“ hatte.

Direkt zwei Rückschläge

„Für mich kamen in der letzten Saison ja direkt zwei Rückschläge...das war schon deprimierend! Ehrlich gesagt, war ich immer kurz davor auf das Spielfeld zu springen. Ich wollte helfen wo es nur ging, wenn man aber auf der Tribüne Platz nehmen muss, geht das nun mal nicht so gut! Ich hatte ja das Glück, dass ich noch relativ viel Einsatzzeiten hatte, andere Spielerinnen, wie z.B. Sophie mit ihrer Kreuzbandverletzung, waren ja noch viel schlimmer dran.“

Wie jeder Sportler weiß, ist es eine reine Folter dem Treiben auf dem Feld von außen zuschauen zu müssen. „Das ist ein schreckliches Gefühl, Woche für Woche draußen zu sitzen und nur zuzuschauen!“ Bei Kristin kam noch hinzu, dass sie nach Helen's Knieverletzung sozusagen über Nacht unsere Nummer Eins war und eine riesengroße Verantwortung trug, was sie aber wirklich genial meisterte! Aber die Verletzungen sind überwunden und deshalb „Kann ich guten Gewissens in das Training am Freitag einsteigen.“

Freitag beginnt also die Saisonvorbereitung. Endlich ist die faule Zeit vorbei. Oder gab es gar kein faulenzen: „Ich habe ja bereits wieder angefangen zu trainieren, als die Anderen ihr Auslaufen begonnen haben. Für mich war es daher nicht so schwer, wieder richtig in das Lauftraining einzusteigen. Zudem habe ich mich mit einigen Mädels getroffen, um gemeinsam Läufe zu machen und Krafttraining zu absolvieren.“

Zum ersten Mal "die Ältere"

Eine Neuerung gibt es in dieser Saison: Kristin, die ja schon sehr lange für unseren Verein spielt, geht das erste Mal in ihrer Karriere als älteste Torhüterin in die Saison. „Ich lasse mich überraschen, wie das Gefühl ist mal die Ältere zu sein (grins). Aber ich denke, wir spielen auf einem Niveau, auf dem man den anderen unterstützen sollte und den nötigen Respekt gegenüber bringt. Ich bin davon überzeugt, dass ich von Clara einiges Neues lernen kann, ich ihr im Umkehrschluss auch etwas beibringen kann.“ Das hat uns in der Vergangenheit ja immer ausgezeichnet, dass sich die Torhüterinnen gut ergänzt haben.

Zum Schluss fragten wir natürlich noch nach den Erwartungen an die neue Saison: „Von Erwartungen zu reden finde ich immer ein bisschen schwierig. Ich denke aber, dass wir auf allen Positionen sehr gut aufgestellt sind. Wenn wir es schaffen von Anfang an als Mannschaft zusammenzuwachsen, dann können wir etwas richtig Großes reißen! Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in dieser Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden und den Klassenerhalt vorzeitig klarmachen werden!“ Das ist natürlich ein Saisonziel mit dem sich alle Fans der Dynamites anfreunden können. Aber eine Erwartung hat Kristin dann doch noch: „Ich erwarte natürlich, dass wir nicht wieder auf die halbe Mannschaft verzichten müssen aufgrund von Verletzungen!“