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News [Handball] 27.04.2026 - 10:00 Uhr

Faden nach der Pause verloren – Mainz unterliegt Waiblingen trotz starkem Beginn

Die Meenzer Dynamites überzeugen vor heimischem Publikum zunächst mit mutiger Abwehr und Tempo, brechen nach der Pause jedoch ein und müssen sich Waiblingen am Ende mit 26:33 geschlagen geben.

Auf sie war wieder mal Verlass - #18 Lena Feiniler - neben Christine Burgard und Anna Weidle erhielt sie ein Sonderlob des Trainers (Foto: Axel Kretschmer)

Die Gastgeberinnen starteten engagiert. Mit einer offensiven 5:1-Abwehr setzte das Team von Trainer Jörg Schulze früh Akzente, insbesondere Anna Weidle störte effektiv den Spielaufbau der Gäste. Die Mainzerinnen erzeugten hohen Passdruck, zwangen Waiblingen mehrfach ins Zeitspiel und erspielten sich bis zur 23. Minute eine verdiente 12:9-Führung. Auch die 7:6-Variante funktionierte. Juliane Specht traf hier im Gegenstoß erfolgreich.

Kurz vor der Pause verlor Mainz jedoch etwas den Rhythmus. Zwei Zeitstrafen brachten Unruhe ins Spiel, Waiblingen nutzte die Phase zur knappen Führung – mit 15:16 ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel stellte Mainz auf eine kompakte 6:0-Abwehr um, doch im Angriff häuften sich die Fehler. Ballverluste luden die Gäste zu einfachen Gegenstößen ein, die vor allem Maxime Luber (11 Tore) konsequent verwertete. So drehte Waiblingen die Partie bis zur 40. Minute auf 24:20.

Beim Stand von 22:24 bot sich den Dynamites noch einmal die Chance auf den Anschluss, doch zwei weitere klare Möglichkeiten blieben ungenutzt. In der Folge sorgten Fehler und Ballverluste für die Vorentscheidung: Waiblingen setzte sich bis zur 53. Minute auf 30:24 ab und brachte den Vorsprung souverän ins Ziel. Endstand: 26:33.

Dennoch gab es Sicht des Trainerteams auch Positives. Die offensive 5:1-Abwehr überzeugte über weite Strecken und brachte zusätzliche defensive Variabilität. Auch die 7:6-Variante im Gegenstoß setzte Akzente und Christine Burgard, Lena Feiniler und Anna Weidle zeigten starke Leistungen.

Fazit:
Cheftrainer Jörg Schulze resümierte: „Insbesondere kurz vor und nach der Pause konnten wir unser Angriffsspiel leider nicht so konsequent fortsetzen wie in den ersten 20 Minuten. Die gehäuften Ballverluste nutzte Waiblingen sehr souverän in ihren Gegenstößen. Positiv sehe ich unsere beherzte offensive 5:1-Abwehr, mit der wir unsere Abwehrvariabilität erhöht haben.“

Statistik:
26:33 (15:16)
7-Meter: Mainz 4/5 – Waiblingen 3/4
Zeitstrafen: Mainz 10 Minuten – Waiblingen 6 Minuten
Zuschauer: 173

Aufstellung Mainz:
Tor: Kryeziu (1.–30., ab 42. Min., 8 Paraden), Orowicz (31.–42., 1 Parade)
Feld: Weidle (2), Probst (5/4), Kühlborn (1), Burgard (5), Schulze, Bartaseviciute, Feiniler (7), Kern, Thoß (1), Schweikart, Grawe (1), Rhein (1), Ramacher (2), Specht (1)