Meenzer Dynamites 12.02.2018 — 06:25 Uhr

Die Serie hält in doppelter Sicht

Mit souveränem 32:25 Auswärtssieg in Nürtingen Platz zwei verteidigt

Erfolgreicher Fastnachtstrip ins Schwabenland

Im zweiten Auswärtsspiel in Folge holen sich die Meenzer Dynamites auch den zweiten klaren Sieg in Folge. Mit einer starken zweiten Halbzeit wurde ein auch in der Höhe verdienter Sieg herausgespielt, bei dem die erst Ende der Woche von einem DHB-Lehrgang zurückgekehrte Jugend-Europameistern Paulina Golla mit zehn Toren herausragte.

Paulina Golla mit Spielfreude pur nach der Rückkehr vom DHB-Lehrgang

Die Serie der Auswärtserfolge bei den Treffen mit der TG Nürtingen hielt damit ebenso wie die positive Serie der Meenzer Dynamites in der Rückrunde der laufenden Saison. Mit dem Sieg wurde Platz 2 in der Tabelle verteidigt und durch die Niederlagen von Beyeröhde und Halle-Neustadt stehen nach Minuspunkten – wenn man den souveränen Tabellenführer Rosengarten-Buchholz auslässt - nur noch die Kurpfalzbären Ketsch besser da.

Besonders erfreulich war die Tatsache, dass in diesem Spiel mal wieder andere Spielerinnen als zuletzt herausragten, und sich so erneut die Ausgeglichenheit des FSG-Kaders auszahlte. Wie z.B. Linksaußen Selina Adeberg, die in dieser Saison bislang noch nicht so richtig zum Zug gekommen war. Thomas Zeitz freute sich über ihre fünf Treffer: „Ich hatte ihr unter der Woche gesagt, dass sie ihre Chance bekommen wird. Und sie hat sie genutzt“. Und auch U 17-Europameisterin Paulina Golla, die nach ihrer Rückkehr vom DHB-Lehrgang nach einer Viertelstunde Katrin Feldmann auf der Rückraum-Mitte ablöste, zeigte eine ganz starke Leistung für Zeitz: „Pau hat viele richtig gute Sachen gemacht.“

Im Spiel selbst musste Thomas Zeitz nur in der Halbzeitpause einmal etwas lauter werden. Nach eher schleppenden Beginn auf beiden Seiten, holten sich die Dynamites in der 11. Minute durch Alexandra Tintis Treffer zum 5:4 die erste Führung, gaben sie dann aber auch nicht mehr ab. Trotz Unterzahl nach Zeitstrafe legte Simona Cipaian zum 6:4 nach, und von da an hatte das Team von Thomas Zeitz die Partie bis zur 16:11 Führung gut im Griff. Zwei Fehler vor der Halbzeitpause verhinderten dann aber einen deutlicheren Halbzeitstand, und veranlassten Zeitz zu einem kurzen Weckruf. „Da musste ich in der Kabine kurz die Stimme leicht erheben“, so der Coach schmunzelnd, der aber bei seinen Damen entsprechend Gehör fand. „Nach der Pause hat sich die Deckung richtig gut in die Partie reingekämpft.“

Zwar fanden in den ersten Minuten nach dem Wiederanpfiff die Gastgeberinnen besser ins Spiel und hofften beim 16:18 in der 38. Minute noch auf eine Wende. Doch ein Mainzer 5:0-Lauf zum 23:16 (43.) brachte bereits die Vorentscheidung und erstickte diese Hoffnungen im Keim. Die Nürtingerinnen fanden jetzt keine Mittel mehr gegen die Dynamites-Deckung. Diese hatte sowohl die Hauptschützin Verena Breidert, die mit fünf Feldtoren deutlich unter ihrem Durchschnitt blieb, als auch die Kreisanspiele besser im Griff und spielt die Partie souverän zu Ende.

„Das Spiel war insgesamt dann auch absolut okay und das Ergebnis geht auch in der Höhe so in Ordnung“, war das abschließende zufriedene Fazit von „Dynamites“-Coach Thomas Zeitz zum Fastnachts-Trip ins Schwabenland.