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  • 27. Spieltag - 2. Alsco HBF - 1. FSV Mainz 05 vs. Bayer 04 Leverkusen - Spielbericht

News [Handball] 12.05.2026 - 09:02 Uhr

Fehlende Konsequenz im Abschluss kostet mögliche Punkte

Trotz mehrerer erfolgreicher Aufholjagden musste sich das 05er-Team im Heimspiel gegen Leverkusen knapp geschlagen geben. Ausschlaggebend waren vor allem die zahlreichen vergebenen Großchancen und fehlende Lockerheit in den entscheidenden Momenten.

Stimmungsbild des Trainerteams nach der erneuten Niederlage (Foto: Axel Kretschmer)

Die Mainzer Mannschaft erwischte zunächst keinen guten Start und geriet durch zu passive Abwehrarbeit früh mit 4:7 in Rückstand. Zudem blieben bereits in der Anfangsphase mehrere klare Torchancen ungenutzt. Erst nach einer deutlichen Ansprache in der Auszeit stabilisierte sich das Spiel merklich. Die Defensive stand nun deutlich kompakter, wodurch das Team sich zurück kämpfte und bis zur 27. Minute sogar eine 12:10-Führung herausspielte.

Besonders im Zentrum überzeugten Anna Weidle und Lena Feiniler, während auch Claire Ramacher mit ihren Durchbrüchen starke Akzente setzte.

Kurz vor der Pause verhinderten jedoch einige hektische Aktionen und unnötige Fehler eine bessere Ausgangslage. So ging es mit einem knappen 12:13-Rückstand in die Kabine.

Auch in der zweiten Halbzeit kämpfte sich das Team nach einem zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand (17:21) immer wieder zurück ins Spiel. Vor allem im 7-gegen-6 zeigte die Mannschaft Moral und arbeitete sich erneut heran. Dennoch blieb die Chancenverwertung das große Problem des Abends. Insgesamt wurden zahlreiche freie Würfe sowie vier Siebenmeter vergeben – zu viel, um das Spiel in der entscheidenden Phase noch zu drehen.

Trainer Jörg Schulze sagte nach der Partie: „Es scheint der Eindruck entstanden zu sein, dass es mir offenbar weder durch die Videoanalyse vor dem Spiel noch durch mein Handeln während des Spiels gelungen ist, meinem Team die Warnungen vor Leverkusen vollständig und eindringlich genug zu vermitteln.

Die Wirkungskreise der beiden spieltragenden Figuren, Cormann und Ingenpass, konnten wir zwar grundsätzlich, wie vorgenommen, gut einschränken, dafür gelang es uns nicht die Linksaußen-Position zu neutralisieren.

Wir müssen erneut feststellen, dass uns der fahrlässige Umgang mit unseren sehr gut herausgespielten, zahlreichen 100%-ig freien Wurfchancen und unsere ausgelassenen 7m-Würfe nicht durch eine noch so engagierte Abwehrarbeit zu kompensieren ist.“
 
Statistik:

28.29 (12:13)
Tor: Aurora Kryeziu (8 Paraden), Aleksandra Orowicz (4 Paraden, 1 geh. 7-Meter);
Anna Weidle (4), Magdalena Probst (2), Christin Kühlborn (1), Christine Burgard (3), Nora Schulze, Rugile Bartaseviciute (4), Lena Feiniler (3), Marleen Kern (3), Lena Thoß (1), Tabea Schweikart, Melanie Grawe, Helena Rhein (2), Claire Ramacher (4), Juliane Specht (1 7M);

7-Meter: MZ05 2/6 – LEV 3/4
Zeitstrafen: MZ05 6 Min – LEV 12 Min 
Zuschauer:198