Meenzer Dynamites 01.05.2020 — 10:05 Uhr

Bewährte Kraft hält Mainz 05 die Treue

Torfrau Kristin Schäfer geht in ihr 12. Jahr bei den Meenzer Dynamites

Mainz 05 ist Herzenssache für Kristin Schäfer (Foto Axel Kretschmer)

Abteilungsleiter Karl-Heinz Elsäßer betont ebenso wie die Sportliche Leiterin Eva Federhenn, was für eine tolle Entwicklung Torfrau Kristin Schäfer in den zurückliegenden Jahren genommen hat. „Kristin hat sich aus der Jugend heraus kontinuierlich gesteigert, und vor allem den Sprung vom Talent zur gestandenen Spielerin gemeistert. Auch menschlich ist sie noch mehr gereift und übernimmt sehr verläßlich viel Verantwortung rund um das Team. Gerade diese Eigenschaften machen sie für uns zu einem wichtigen Part im Bundesligateam.“

Auch Trainer Florian Bauer freut sich auf die künftige Zusammenarbeit: „Kristin ist ein prima Konterpart zu unserer anderen Torfrau. Sie besticht durch ihre schnellen Reflexe und ab und an unorthodoxen Paraden. Gerade ein unterschiedliches Torhüterinnengespann ist immens wichtig“.

Für Kristin Schäfer ist aus gutem Grund das Thema „Mainz 05“ weiter eine Herzenssache: „Wenn man in sein zwölftes, aktives Jahr in einem Verein geht, dann muss das ein besonderes werden. Ich wollte mit meiner Unterschrift ein Zeichen setzen, denn Mainz ist meine Stadt und 05 mein Verein. Ich möchte weiterhin Teil des Projekts „egal ob Fußball oder Handball, in Mainz nur Liga 1” sein.“

Natürlich blickt sie wie viele Sportlerinnen und Sportler wie etwas Wehmut auf die aktuelle Saison zurück: „Es ist nach wie vor schade, dass wir die vergangene Saison nicht zu Ende spielen konnten und unser erstes Jahr in Liga 1 nicht beenden durften.“

Doch sie blickt mit Hoffnung und Optimismus nach vorn: „Allerdings - wenn auch aufgrund einer sehr traurigen Angelegenheit aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie -  bekommen wir noch einmal die Chance im Oberhaus mitzuspielen und uns mit neuen Kräften - VEREINT - zu beweisen. Ich freue mich jetzt schon auf die neuen Aufgaben und hoffe, dass ich viele altbekannte, aber auch neue Gesichter, die sich für unseren Sport interessieren, bald wieder in der Halle sehen darf.“